Hallo zusammen, interessanter thread. Ich werde nach Liestal ziehen und ein Haus bauen, dort ist das Wasser mit 35 bis 37 fH sehr hart. Bei der Suche nach Enthärtungsanlagen bin ich auf diese Website gestossen:
Ist es bei einer Salz-Enthärtungsanlage sinnvoll diese nur in die Warmwasser-Leitung einzubauen?
Unter ca. 60° bleibt der Kalk im Wasser in Lösung und sollte keine Leitungen verstopfen.
Hallo
Ich nehme nicht an, dass Ihr nur Heiss- oder nur Kaltwasser braucht, ausser in ganz wenigen Ausnahmen mischt man dies ja.
Separat führen sollte man sicher die Gartenleitungen und wenn Du grössere Mengen Salz/Wasser sparen willst, dann die Toilettenspülungen. Hier brauchst Du am meisten Wasser und entkalktes Wasser zu nehmen ist hier schon etwas Luxus. Zwar lagert sich da auch etwas Kalk ab, aber ja auch allerhand anderes, was man regelmässig eh putzt,
Auch kaltes Wasser hat Kalk drin, An problematischsten ist es aber schon im Boiler. Denn hier verdunstet ja auch etwas Wasser und der Kalk der drin gelöst war/ist fällt dann aus.
Ich bin kein Spezialist für Wassereigenschaften. Meine naturwissenschaftliche Bildung sagt mir dass wenn «Kalk seine Eigenschaft verliert, harte Krusten zu bilden» es sich dann nicht mehr um das chemisch gleiche Material handelt, oder es aber physikalische Änderungen (z.B. Kristallgitterstruktur) erlitten hat. Möglich ist natürlich auch ein Binden von Material.
chemisch nicht mehr gleich: Dann gibt es einen chemischen Prozess. Findet hier nicht statt.
physikalische Änderungen: Es geht hier um einen im Wasser gelösten Stoff. Das sind lose Moleküle. Eine Änderung wäre eine chemische Änderung.
Binden: Bedingt die Zugabe von einem Binder.
Zudem: Mit Hilfe von diesem System "passiert irgend etwas", ohne dass Energie oder Materie zugeführt wird. Das uns bekannte Universum funktioniert nach dem Prinzip, dass immer ein minimaler energetischer Zustand angestrebt wird. Ohne wenigstens "Aktivierungsenergie" zuzuführen passieren nur "Zerfallsprozesse" von instabilen Dingen. Der Kalk, den ich kenne (Badputzen!) scheint mir aber recht stabil zu sein.
Oder zusammenfassend:
Möchtest Du unbedingt wohltätig werden wollen und sollte Dir dabei ein Ziel fehlen: Ich kann Dir mein (unter Magersucht leidendes!) Portemonnaie ans Herz legen. Ich bastle Dir auch gerne eine Urkunde, welche Dir 10 Jahre Garantie auf diese Wohltätigkeit bescheinigt.
Haba
PS. Doch, es gäbe auch noch weitere Möglichkeiten, wie eine Änderung möglich wäre. Aber es wird zum Beschreiben komplizierter, das Resultat bleibt aber.
Vielen Dank für die schnellen Antworten. Einen speziellen Dank an habaUgeot für seine ausführlichen Erläuterungen. Ich glaube, ich verschiebe weitere Bau- und Apparate-Entscheide besser auf nach dem Umzug. Zu zeitraubend.
Diese magnetischen Dinger ändern natürlich nichts an der Zusammensetzung des Wasser bzw. der Menge des Kalkes. Sie können aber mit der notwendigen Energie die Kristallstruktur des Kalkes im Wasser kurzzeitig verändern. so dass sich dieser nicht so schnell festsetzt. Sie sind ja auch nicht direkt in Kontakt mitd em Wasser sondern sind um die Leitungen gelegt, also nichts mit binden oder adsorbieren etc.
Und das kurzzeitige ist eben der Knackpunkt, wenn Du so eine Anlage bei der Wasserverteilung im Keller hast kommt der "sich nicht-festsetzende Kalk" in den Boiler und wird da eine Zeitlang drin sein, in dieser Zeit hast Du sicher da Kalkablagerungen. hast Du dieses Teil danach hilft es Dir evtl. etwas um weniger Kalkflecken zu haben - vorausgesetzt Du hast einen hohen, am besten stetigen Wasserverbrauch, denn sobald das Wasser steht bilden sichd ie Kristale wieder zurück in die "böse" Form.
Wir haben bei uns im Geschäft auch so ein Teil auf einer Verbrauchszuleitung, also ganz unnütz sind diese Dinger nicht, aber für Normalverbraucher und EFH eher weniger geeignet. Da gibt es entweder die Methode der Ionentauscher (Austausch mit Kochsalz) oder Umkehrosmose (mit Mikrofiltern/Membranen), wobei zweites auch eher technisch aufwendig ist vom Unterhalt etc. Diese Variante kommt zum Beispiel beim Entsaltzen von Meerwasser zum Einsatz.
Ich habe leider sehr Mühe mit der Website auf dem Notebook und für das Töggele in der iPhone-App wegen dem Umzug und Organisieren und Handwerkern kaum Zeit.
Verschiebe alles auf nach dem Umzug. Bin aber froh um die im Forum erhaltenen Entscheidungsgrundlagen.
Das Sslz ist denn nur drinn, um das System wieder zu reinigen. Im Trinkwasser wird nicht mehr Salz sein nach der Entkalkung.
Das Harz entzieht dem durchfliessendem Wasser den Kalk, dieser bleibt vorerst im Harz. Sobald 7 Tage oder ein eingestellter Wasserverbrauch erreicht wurde, spühlt das Salzwasser den angesammelten Kalk ins Abwasser. Zeit ca20 min, um 2 Uhr Nachts. Danach ist wieder entkalktes Frischwasser verfügbar.
Zu meinem Verständnis: da ist kein Salz mehr im Wasser, sowie Kalk.
Zu "Magnetlösungen": die nützen garnichts, man muss sogar wegen dem verschwendeten Strom ein schlechtes Gewissen haben...
Das Sslz ist denn nur drinn, um das System wieder zu reinigen. Im Trinkwasser wird nicht mehr Salz sein nach der Entkalkung.
Das Harz entzieht dem durchfliessendem Wasser den Kalk, dieser bleibt vorerst im Harz. Sobald 7 Tage oder ein eingestellter Wasserverbrauch erreicht wurde, spühlt das Salzwasser den angesammelten Kalk ins Abwasser. Zeit ca20 min, um 2 Uhr Nachts. Danach ist wieder entkalktes Frischwasser verfügbar.
Zu meinem Verständnis: da ist kein Salz mehr im Wasser, sowie Kalk.
Zu "Magnetlösungen": die nützen garnichts, man muss sogar wegen dem verschwendeten Strom ein schlechtes Gewissen haben...
Was das schlechte gewissen beim Magneten wegen Strom ist das schlechte Gewissen beim Ionentauscher wegen Salz, was ins Wasser abgegeben wurde sowie den 100L Wasser die fürs Spülen des Systems wöchentlich gebraucht erden.
Der Ionentauscher wird mit Kochsalz (NaCl) beladen, danach binden die Ionen Ca2+ vom Kalk ans Harz und geben die Na+ Ionen frei, die Salzkonzentration im Wasser ändert sich nicht.
Nach Erreichung der maximalen Kapazität oder nach der eingestellten Zeit wird das Harz mit konzentrierter Salzlösung gespült um wieder alles zu beladen, danach muss das Harz eben mit diesen rund 100L Wasser gespült werden um das überflüssige Salz rauszuspülen.
Auf der Harzoberfläche können sich mit der Zeit Bakterienbeläge bilden, deswegen hat es da noch Silberpartikel drauf, diese wirken antibakteriell. Zudem sollte in regelmäßigen Abständen eine Wartung7Desinfektion erfolgen.
mit den Enthärtungsanlagen den Firma Grob Kalkschutz kenne ich mich leider nicht so gut aus. Außerdem habe ich über die Entkalkungsanlagen die nicht auf dem Prinzip des Ionenaustauschers basieren schon viel schlechtes lesen müssen. Hattet ihr vorher auch eine magnetisch wirkende Entkalkungsanlage und wie sind da die Erfahrungen? Ich weiß, dass die Anlagen zwar billiger sind aber ich bezweifel deren Funktion, wir benutzen eine Enthärtungsanlage von water2buy (hier steht mehr darüber : welche tut was sie soll und vergleichsmäßig auch recht günstig ist. Deine Erfahrung mit der magnetisch wirkenden Entkalkungsanlage würde mich trotzdem mal interessieren. Liebe Grüße