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Änderung - Ergänzung - Bepflanzung

8Antworten3’272Aufrufevon Horst · 16. Juni 2016letzter Beitrag vor 10 Jahren
  1. Horst552 Beiträge16. Juni 2016
    Ich möchte das Beet zwischen Haus und Rasenfläche teilweise neu bepflanzen, optisch aufwerten bzw. ergänzen.  Als Gerüst sollen verbleiben (von links nach rechts):

    Hortensie - Kamelie - Azalee - Rhododendron 

    Es handelt sich hierbei um die Nordseite des Hauses.

    Es wäre nett, wenn ich einige Vorschläge erhalten würde. Vielen Dank bereits im Voraus. :-D  

    Gruß/Horst

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    Würste_grillen.jpg

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    • Nordseite-links.jpg.2623f0f39adea7fa7383b956e0a9f9d1.jpgNordseite-links.jpg.2623f0f39adea7fa7383b956e0a9f9d1.jpg
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  2. Melissa1’284 Beiträge17. Juni 2016
    Farne, Hostas, niedriger Storchschnabel, allenfalls einige Tulpenzwiebeln, Schneeglöcklein und Krokus im Herbst. Aber nicht zu viel Verschiedenes, das Beet ist doch schon recht voll.

    Melissa

  3. Susann6’311 Beiträge18. Juni 2016 · bearbeitet
    Hallo Horst

    Also, ich hab wieder gebastelt - du machst es ja geschickt, mit deinen Bildern wird man dazu verführt 😀  

    Ich hab mir überlegt, dass du ja mit Hortensie, Kamelie, Azalee und Rhododendron bestimmt auf sauren Boden geachtet hast bzw. Moorbeeterde verwendest? Deine Hortensie ist nämlich blau, also achtest du darauf...

    Also müssen die Begleitpflanzen sauren Boden vertragen.

    In welche Richtung schaut dein Beet? 

    Wie Melissa meine ich, dass du nicht mehr allzu viel Verschiedenes pflanzen sollst, deshalb würde ich die Hortensien um ein oder zwei weitere Farben ergänzen, in einem Rotton zum Beispiel, wie die Masja, und vielleicht eine weisse wie die Annabelle. Masja und Annabelle blühen eher spät, dann hast du auch noch etwas Farbe, wenn Azalee und Rhodo vorbei sind. Die Annabelle wird wie eine Strauchhortensie vollständig runtergeschnitten, ist also zu den Immergrünen erst mal keine Konkurrenz, 

    Im Hintergrund wäre ein hohes schlankes Gras passend, meins ist ein Beispiel (und eine schlechte Kopie) - aber ein sehr schönes Gras 🙂  Es kommt drauf an, wieviel Platz da ist, es gibt auch noch feinere, hohe Gräser.

    Dann habe ich neu einen Bodendecker entdeckt, den ich mir auch besorgen werde; er heisst Ahornblattstaude und er mag sauren Boden. Die Staude wird nur20 bis 40 cm hoch, sie hat im Frühjahr helle Blüten mit roter Mitte und macht eine sehr schöne Herbstfärbung.

    Diesmal hab ich nicht so lang getüftelt, aber ich glaube, man versteht wie ich's meine...

    090605_4.JPG

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  4. Horst552 Beiträge18. Juni 2016 · bearbeitet
    Hallo Horst

    Also, ich hab wieder gebastelt - du machst es ja geschickt, mit deinen Bildern wird man dazu verführt 😀  

    Ich hab mir überlegt, dass du ja mit Hortensie, Kamelie, Azalee und Rhododendron bestimmt auf sauren Boden geachtet hast bzw. Moorbeeterde verwendest? Deine Hortensie ist nämlich blau, also achtest du darauf...

    Also müssen die Begleitpflanzen sauren Boden vertragen.

    In welche Richtung schaut dein Beet? 

    Wie Melissa meine ich, dass du nicht mehr allzu viel Verschiedenes pflanzen sollst, deshalb würde ich die Hortensien um ein oder zwei weitere Farben ergänzen, in einem Rotton zum Beispiel, wie die Masja, und vielleicht eine weisse wie die Annabelle. Masja und Annabelle blühen eher spät, dann hast du auch noch etwas Farbe, wenn Azalee und Rhodo vorbei sind. Die Annabelle wird wie eine Strauchhortensie vollständig runtergeschnitten, ist also zu den Immergrünen erst mal keine Konkurrenz, 

    Im Hintergrund wäre ein hohes schlankes Gras passend, meins ist ein Beispiel (und eine schlechte Kopie) - aber ein sehr schönes Gras 🙂  Es kommt drauf an, wieviel Platz da ist, es gibt auch noch feinere, hohe Gräser.

    Dann habe ich neu einen Bodendecker entdeckt, den ich mir auch besorgen werde; er heisst Ahornblattstaude und er mag sauren Boden. Die Staude wird nur20 bis 40 cm hoch, sie hat im Frühjahr helle Blüten mit roter Mitte und macht eine sehr schöne Herbstfärbung.

    Diesmal hab ich nicht so lang getüftelt, aber ich glaube, man versteht wie ich's meine...

    090605_4.JPG


    Hallo Susann,

    vielen Dank für den Vorschlag, den ich sehr gelungen finde! Es ist eigentlich ein kleines Kunstwerk (gut durchdacht und perfekt umgesetzt). Kompliment!  :-D

    Wenn ich Dich richtig verstanden habe, müssen die Hortensien "Masja" und "Annabelle" runtergeschnitten werden. Wann sollte denn der Schnitt erfolgen? Die bereits vorhandene Hortensie (Bauernhortensie?) muss demnach nicht geschnitten werden? Wenn bei dieser Hortensie ggf. kein Schnitt erfolgen darf, wie kann man diese dann im Wachstum begrenzen? Bisher haben wir diese Hortensie noch nicht geschnitten. In der Vergangenheit haben wir nur die verblühten Teile entfernt. Meine Recherchen ergaben, dass das Thema "richtiger Schnitt" doch etwas komplexer zu sein scheint. Diese Ausführungen habe ich hierzu gefunden:

    https://www.mein-schoener-garten.de/gartenpraxis/ziergaerten/hortensien-schneiden-2451 

    Ich müsste demnach also wissen, zu welchen Schnittgruppen die jeweilige Hortensie gehört.

    Vorhandene Hortensie > Schnittgruppe ???

    Von Dir vorgeschlagene Hortensie/Masja > Schnittgruppe?

    Von Dir vorgeschlagene Hortensie/ Annabelle > Schnittgruppe?

    Bei dem richtigen Schnitt, wäre demnach sichergestellt, dass die drei nebeneinander stehenden Hortensien nicht ineinander verwachsen. Sehe ich die richtig? 

    Zu Deiner Frage: Das Beet schaut in nördliche Richtung.

    Die "Masja" hast Du ja auch noch zwischen der Azalee und dem Rhododendron positioniert. Dies sieht optisch auch sehr ansprechend aus! Da diese Hortensie ja jährlich geschnitten wird, gehe ich davon aus, dass sie auch nicht so hoch wird, sich also nicht zu sehr ausbreitet. 

    Auch die beiden Gräser links und rechts zwischen der Azalee gefallen mir sehr. Müssen diese geschnitten werden und breiten sie sich ggf. aus? Der Platz für die Gräser zwischen Kamelie, Azalee, Hortensie ist ja nicht besonders groß.

    Die vorgeschlagenen Bodendecker passen dazu perfekt. Das Ganze wirkt somit sehr harmonisch! 

    Vielen Dank nochmals und viele Grüße

    Horst :-D   

  5. Susann6’311 Beiträge18. Juni 2016 · bearbeitet
    Vorhandene Hortensie > Schnittgruppe ???

    Von Dir vorgeschlagene Hortensie/Masja > Schnittgruppe?

    Von Dir vorgeschlagene Hortensie/ Annabelle > Schnittgruppe?

    Bei dem richtigen Schnitt, wäre demnach sichergestellt, dass die drei nebeneinander stehenden Hortensien nicht ineinander verwachsen. Sehe ich die richtig? 

    Auch die beiden Gräser links und rechts zwischen der Azalee gefallen mir sehr. Müssen diese geschnitten werden und breiten sie sich ggf. aus? Der Platz für die Gräser zwischen Kamelie, Azalee, Hortensie ist ja nicht besonders groß.


    Ja, bei den Hortensien macht man inzwischen ein Schnitt-Tamtam wie bei den Clematis - früher liess man alle einfach stehen oder schnitt sie runter - grad wie nötig  🙄  

    Die neuen Züchtungen helfen eher mit bei der Verwirrung, es gibt inzwischen bald mehr Ausnahmen als die Regel 🙂  

    Der Unterschied besteht darin, dass

    - die einen die Blüten am Vorjahrstrieb vorbereiten, wie Bauernhortensien und die meisten Tellerhortensien.

    - die anderen die Knospen am Neutrieb machen, wie alle Rispenhortensien und die Waldhortensien

    Die Masja ist eine Bauernhortensie, ebenso deine bestehende Blaue, wie ich vermute. Bei dieser Gruppe hast du drei Möglichkeiten:

    1. Du schneidest nur die verblühten Köpfe ab, im Herbst oder im Frühjahr; ausserdem entfernst du abgestorbenes, brüchiges Holz. Nach einigen Jahren verholzt die Hortensie von unten her ein wenig, was nicht stört, wenn man unterpflanzt.

    2. Du schneidest an einigen Trieben wie oben, andere kürzt du weiter runter, einige schneidest du ganz raus. Dabei orientiert man sich an einer schönen Kugelform, wie auf den Bilder im Verkauf. Der Nachteil ist, dass einige Triebe keine Blüten machen, der Vorteil, dass die Hortensie von unten her neue Triebe bildet, also nicht verholzt und von unten her grün bleibt.

    3. Du schneidest sie alle paar Jahr runter (auf Stock), dann treibt sie frisch aus. Allenfalls macht sie im betreffenden Jahr keine oder wenig Blüten, dafür ist sie nachher frisch und gesund. (Das musste ich mit der einen Gruppe bei mir machen, weil sie letztes Jahr im heissen Sommer während meiner Abwesenheit zur Hälfte vertrocknet sind.)

    Ergo: Mann KANN, aber man MUSS sie nicht schneiden.

    Rispenhortensien (Strauchhortensien) sind eher Gehölz, man sieht es an den Trieben

    - die werden im Frühjahr auf Stock geschnitten, damit sie frisch austreiben. (D.h. Handbreit bis 30cm über Boden)

    - Wenn die Strauchhortensien unterpflanzt sind - wie bei mir mit Hostas - kann man sie auch ein wenig höher stehen und verholzen lassen, dann werden sie insgesamt höher, sind aber nur im Bereich der neuen Triebe grün.

    Die Waldhortensie Annabelle ist die grosse Ausnahme, die Triebe sind weich und sehen eher aus wie bei der Bauernhortensie, sie wird bezüglich Schnitt aber zu den Rispenhortensien gezählt. Ebenso die neue "Endless Summer", aber die hast du ja nicht. Vorsicht, Schnecken lieben die Annabelle, man muss also die jungen Blätter im Frühling schützen. (Ich hab's dieses Jahr nicht geschafft  🙄 ).

    Die Hortensien können ineinander verwachsen, wenn du das möchtest, sie müssen aber nicht - du kannst dies bei deiner Bestehenden und der Masja beeinflussen, bei der Annabelle eher nicht, wenn sie im Frühjahr geschnitten wird, wächst sie nachher wie sie will. Deshalb ist es gut, dass Rhodo und Azalee dann schon vorbei sind.

    Gräser haben natürlich immer die Tendenz, im Umfang zu zu nehmen, aber man kann sie ohne Probleme abstechen. Ausmass und Tempo richten sich nach der Art - du solltest also darauf achten, dass es sich nicht um Sorten handelt, die sich natürlicherweise schnell stark ausbreiten, also keine Seggen (Carex) und kein Schilf (Miscanthus). 

    Sinn machen bei dir alle Gräser mit dem Hinweis "straff aufrecht wachsend" wie beim Bild-Beispiel Rutenhirse (Panicum virgatum Rehbraun) oder leicht zu teilen sind wie das Federgras (Stipa calamagrostis) auf dem zweiten Bild.

    Wenn es dich nicht stört, dass die Halme in die anderen Pflanzen hineinragen, wäre auch ein hohes Lampenputzergras (Penisetum) möglich; es breitet sich in der Fläche nicht allzu sehr aus, macht aber ausladende Halme.

    Panicum virgatum "Rehbraun"

    05_06.06.jpg

    Stipa calamagrostis

    DSC06086.JPG

    Hier findet sich eine gute Auflistung der Gräser. Damit sie nicht hinter den anderen Pflanzen verschwinden, würde ich auf die Höhe achten, mich also bei der Höhe ab 60cm, eher noch 80cm umschauen. 

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    • 5765206983c0d_Stipacalamagrostis.jpg.aa368be15a9d07b2488a3b7c27ca1b89.jpg5765206983c0d_Stipacalamagrostis.jpg.aa368be15a9d07b2488a3b7c27ca1b89.jpg
  6. Horst552 Beiträge18. Juni 2016
    Hallo Susann,

    Danke für die Ergänzungen. Ich werde den Plan laut den gemachten Vorschlägen umsetzen. Bilder folgen sobald alles fertig ist.

    Gruß/Horst :-D  

  7. Horst552 Beiträge24. Juni 2016 · bearbeitet
    Bis auf die beiden Gräser, die ich noch pflanzen werde, befinden sich die Bodendecker und die Hortensien im Boden. Das Ganze sieht schon harmonisch aus. Bilder folgen demnächst.

    Ich bin noch am überlegen, ob ich den Boden mit Rindenmulch abdecken soll. Der Rindenmulch macht den Boden ja "sauer". Dies ist ja eigentlich gut für die Hortensien. Weiterhin hält der Rindenmulch den Boden feucht. Dies ist ja auch von Vorteil. Bedenken habe ich, ob der Rindenmulch dem Boden wichtige Nährstoffe entzieht. Weiterhin bin ich mir unsicher, ob der Rindenmulch sich mit den Bodendeckern verträgt oder wird der Rindenmulch von den Bodendeckern einfach überwuchert? 

    Sind meine Bedenken ggf. unbegründet?

    Gruß/Horst  8)

  8. Andreas7’092 Beiträge24. Juni 2016
    ich würde rindendekor nehmen.

    solange der rindenmulch frisch ist, wird er nicht (selten) überwuchert ausser es sind starke wurzeln direkt darunter die schlagen wieder aus.

    Ich decke viel mit rindenmulch oder rindendekor ab dann habe ich weniger unerwünschte kräuter.

    Nachteiliges ist mir nicht bekannt...

  9. Susann6’311 Beiträge24. Juni 2016
    Ich sehe auch kein Problem, saurer Boden ist ja gut für die empfohlenen Pflanzen, auch für den Bodendecker, er mag feuchten Waldboden und eher sauer als basisch. Die Gräser nehmen's grad wie's kommt 🙂  

    Ich würde unter dem Mulch etwas organischen Dünger verteilen, der sich langsam entwickelt, wie Hornspäne. Tatsächlich entzieht der Mulch dem Boden ein wenig die Nährstoffe, das lässt sich aber bei diesen Pflanzen gut ausgleichen. 

    Damit wirklich kein Unkraut wächst, musst du vor dem Mulchen das Unkraut entfernen und die Schicht dann 3-5cm dick legen, damit kein neues wächst.