Abgrenzung Rasen/Kies
- cainam181 Beiträge10. Juni 2020Hoi Zäme
Wir wollen in unserem Garten ein Kiesplatz machen (für Brunnen). Rest ist va. Rasen. Wie mache ich da am besten die Grenze so dass a) das Kies nicht immer im Rasen ist und b) trotzdem noch einfach zum mähen?
- Susann6’311 Beiträge10. Juni 2020 · bearbeitetPflastersteine, die je nach Boden aber allenfalls einbetoniert werden müssen; der Vorteil ist, dass das Rad des Mähers auf den Kantensteinen fahren kann und damit gleich die Rasenkanten sauber mitgemäht werden.
Es gibt aber auch flache Mähkanten aus Stein, Metall, Gummi usw., die flach verlegt werden können. Auch da kann man mit dem Mäher drauf.
Hier eine Anleitung, wie man das selber machen kann.
Speziell gegen das Kullern von Kies gibt es hochstehende Rasenkanten in L-Form, aus Metall, Holz oder aus kinderfussfreundlichem Gummi. Mit dem Mäher kann auf der horizontalen Fläche gefahren werden, die vertikale hält das Kies zurück.
Mann kann sie aber auch anders 'rum verlegen, dann liegt die horizontale Fläche unter dem Kies. Das sieht schöner aus, weil das Gras dann die Kante verdeckt. Ebenfalls hochstehend sind die einfachen Rasenkanten zum Stecken aus verschiedenen Materialien, das wäre die einfachste Version.
Bei den hochstehenden Varianten ohne Mähfläche muss man allerdings Ränder von Hand nachschneiden, damit es sauber aussieht, zudem darf man den Rasen nicht zu tief schneiden, sonst sägt man die Rasenkante...
Wo bei mir Kies und Rasen zusammentreffen, steche ich die Kanten nach dem alten englischen Prinzip mit dem Kantenstecher ab 😉 Aber das mache ich überall, nicht nur beim Kies, deshalb spielt es keine Rolle...
1× hilfreich - mikkeydoublex172 Beiträge11. Juni 2020Ich habe so Betonsteine verlegt, ähnlich wie oben auf dem ersten Bild.
Da diese relativ breit sind, kann ich Kies, das mal darauf gerät, meistens gut zurück wischen bevor es im Rasen ist.
Viel Höher als das Kies habe ich die Steine aber nicht verlegt, weil es sonst eine Stolperfalle gibt.
Nachteil bei mir: Ich habe aus farblichen Gründen anthrazit-farbene Betonsteine genommen. Die werden recht warm, wodurch der Rasen am Rand gerne zu heiss wird wenn er länger nicht gewässert wird (wird dann gelblich).
Arbeit ist nicht zu unterschätzen, braucht ein Fundament darunter!
Meine zweite Wahl wäre eine hochstehende Rasenkante aus rostigem Stahl gewesen. Ist mir mit Kindern aber zu gefährlich (Stolperfalle, Kinn aufschlagen etc).
- cainam181 Beiträge11. Juni 2020Danke für eure ausführlichen Antworten und Vorschläge.
Wir haben auch ein kleines (bald zwei) kleine Kinder ;-) somit sollte alles auch kindersicher/-gerecht sein.
Wenn ich so rasenkantensteine nehme. kann ich das nachträglich machen und ist es zwingend das anzubetonieren oder reicht das einfach verlegen auch? Problem ist einerseits, dass wir noch nicht genau wissen wo der Kiesplatz anfängt und wo aufhört (wegen brunnen) und wir aber trotzdem mal die Planie machen (lassen) wollen und danach rasen ansähen gedenken...
- Susann6’311 Beiträge11. Juni 2020 · bearbeitetWenn es um die flachen Rasenkantensteine geht, die kannst du schon nachträglich verlegen und sie brauchen auch kein Fundament. Die Rasenkante sollte sauber abgestochen und der Boden unter den Steinen gut festgestampft sein, also verdichtet. Ausserdem würde ich den Graben noch mit Sand oder sogar Kies auffüllen, auch um etwas Höhe zu gewinnen; wenn du mit dem Mäher drüber fahren willst, sollten die Steine nicht zu tief unter dem Niveau der Rasenschnitthöhe liegen.
Der Vorteil der Steine ohne Einbetonieren ist, dass du die Kante ohne grösseren Aufwand wieder verlegen kannst, wenn sich mal was ändert (bei mir durchschnittlich alle zwei Jahre 😀 )