Gestern war der große Tag. Der Estrich wurde gegossen.
Ich habe fleißig mitgeholfen. Zwischendrin noch Brötchen für alle gemacht und um 16.30 Uhr waren wir dann fertig. Schnell noch Kuchen auf die Baustelle gebracht und dann die Kinder zu ihrem geliebten Fußballtraining gebracht.
Danach noch gekocht und um 21.00 Uhr Licht aus und geschlafen.
Wenn ich mir überlege, das ich noch ein paar Std. dranhängen muß, wenn der Innenausbau richtig losgeht......./emoticons/default_eek.png
Oh man, ich habe echt null kondition. Und der nette Mann von Knauf sagte meinem Göttergatten, das es nur noch sehr selten vorkommt, das die Frauen helfen oder man was zu essen bekommt.
Wie ist das bei euch?? Verpflegt ihr die Handwerker?? Und helft ihr auch???
Habe sicher auch vor, den Handwerkern ab und an mal ein kleines "Zubrot" vorbei zu bringen. Kann der Motivation / Arbeitsqualität sicher nicht schaden und kostet einem ja wenig. Ich habe aber nicht vor, die Vollverpflegung der Baumannschaft zu übernehmen, wie dass beispielsweise bei privaten Helfern der Fall wäre.
Ich bringe den Arbeitern auch zwischendurch etwas zu Essen, leider nichts selbstgemachtes da mir dafür die Zeit fehlt. Aber bis jetzt haben sie alles gegessen.
Ich habe auch nicht vor, die Leute mit essen zu versorgen, kommt halt noch darauf an, wer es ist.
Wenn die Arbeiter aus der Firma meines Vaters da sind, denen besorgen wir schon was, aber sonst nicht. Weil die anderen sehe ich eigentlich auch nicht, bis wir abends auf der Baustelle sind ist eh dann schon immer Feierabend...
Also aus der sicht des bauarbeiters der ich mal war , hat man immer freude wenn man ein pausenbrot bekommt oder mal ein bier zu feierabend. Ist wie schon geschrieben wurde ein kleiner motivationsschub und das kennenlernen der eigentümer ist auch, für mich jedenfalls immer was spezielles gewesen.
Ist denke ich wie im Militär: Die Moral der Truppe steht und fällt mit der Verpflegung.
Wenn man ein gutes Verhältniss zu den Bauarbeitern aufbaut denke ich ist es auch einfacher wenn mal was "extra" gemacht werden soll. Ht doch jeder so bei der Arbeit... für jemanden mit dem ich mich gut verstehe mach ich auch mal was schneller oder "ausnahmsweisse " was ich für andere die eher immer rummotzen nie machen würde.
Darum: wir werden zwar erst nächstes Jahr bauen aber ein Baustellenkühlschrank steht jetzt schon in der Garage und der soll dann auch gefüllt sein. Denke ist eine gute Investition.
Und ist ja auch einwenig wie hier im Forum.
Man wird erfährt hier so maches und bekommt gute Inputs und erspart sich ev. viel Ärger und ev. auch geld. und als * Dankeschön" wird man Donator.
Da eine "Znünipause" heute locker über eine Stunde geht:
8.45 Werkzeug verräume, Abfahrt Richtung Restaurant
9.00 Znüni essen, Blick lesen
9.30 bezahlen, Abfahrt zur Baustelle
9.45 Werkzeug in die Hand nehmen, überlegen, wo war ich stehengeblieben?
Kann es sich lohnen, dem Handwerker eine passende Infrastruktur zu bieten. Tisch, WC usw. War ein Baustellen-WC vorhanden, hatten wir 15 min Pause. Mussten wir zum WC fahren, siehe oben.
Das sich eine kleine Wertschätzung, inform eines kleinen Jmbisses oder etwas zu Trinken allemal auszahlt, kann ich aus eigener Erfahrung nur bestätigen!! Aber wo es heute noch Firmen gibt, die mehr als eine Stunde Znünipause machen!? So etwas habe ich noch nie erlebt, weder bei mir noch bei anderen Firmen!
Es wird ja für eine gewisse Arbeit bezahlt. Wie lange der Arbeiter daran hat, ist das Problem seines Arbeitgebers.
Je nachdem rentiert die Arbeit mehr oder weniger.
Den Bauherr stört es höchstens, wenn die Arbeit nicht zur Zeit fertig ist.
Gruss
Ritchie
Die Znünizeit ist gem. den meisten GAV nicht Arbeitszeit. Die Firmen können mit dem Personal zusammen absprechen, ob und wie lange die Znünipause dauert.