Kernbohrmaschine macht keinen Krater beim Durchbohren.
Oder dann dünn vorbohren und beidseitig bis in die Mitte.
50mm Vollkern ist schon grenzwertig viel für Freihandmaschinen. Da sind Kernbohrer einfach schneller und erfordern weniger Drehmoment. Achte auf jeden Fall, ob der Bohrhammer diesen Durchmesser in Eisenbeton noch kann - meist ist der Lochdurchmesser angegeben, der grösste Wert ist dann schon grenzwertig.
Waagrecht oder schräg nach oben gebohrt wird auch das Gewicht der Maschine zum Thema. Da brauchst du eine Maschine, die 10 kg oder mehr wiegen dürfte.
Wenn du weit aussermittig ein Bewehrungseisen triffst, kanns sein, dass die Rutschkupplung anspricht, d.h. das Projekt Loch verzögert sich. Bei Freihandbohrung mit einer Maschine ohne Rutschkupplung wird dann der Mann hinter der Maschine um dieselbe gewickelt.
Wenns der Polier-Nachbar macht, wird er hoffentlich selber wissen, womit er bohren will. Da würde ich ihm nicht dreinreden wollen.
Mir scheinen 50 mm etwas knapp, wenn das Rohr 45mm Aussendurchmesser hat, es sei denn, ihr wollt bloss mit Schaum abdichten.
Danke für dein Feedback. Das Loch soll so gebohrt werden, dass es im Aussenbereich 5cm unter Bodenniveau rauskommt. Wasser kommt da keins hin. Abgedichtet wird von aussen mit Sika und von innen wird geschäumt. Im Keller ist das leider direkt unter der Decke, was das Bohren nicht gerade einfacher macht. Die Betonmauer ist 20cm dick.
Ich denke, ich bevorzuge die Kernbohrung mit 52mm Bohrkrone.