Nachdem sich die Emotionen gelegt haben und uns nach Langem das Wetter mal wieder gut gesinnt ist, hatten wir eine Aussprache mit unserem Bauleiter und dem Baumeister. Die wesentlichen Punkte konnten geklärt werden.
Eine Erkenntnis aus der ganze Sache: Durch mein Forumseintrag habe ich innerhalb eines Tages rund 20 gut gemeinte eMails von 'Bauexperten' erhalten, welche mich mit Vorschlägen und Meinungen eingedeckt haben. Die teilweise 'struben' Geschichten von modernden Wänden und fauligen Isolationen haben nicht gerade zur Aufklärung oder einer Meinungsbildung geführt /emoticons/default_rolleyes.gif
Wie auch immer, ich möchte es nicht unterlassen, hier Zusammenfassend die Erkenntnisse aus dem Ortstermin wiederzugeben. Offenbar ist das eindringende Wasser weder für das Backsteinmauerwerk noch für die Steinwolle ein ernsthaftes Problem. Bei den aktuellen Temperaturen trocknet beides relativ schnell ab. Der Bauleiter hat zugesichert, mit einem Feuchtigkeitsmessgerät bei Gelegenheit noch zu prüfen/aufzuzeigen, ob die These so richtig ist. Meine Befürchtungen konnten fürs Erste geglättet werden. Ebenfalls werden die reklamierten Aussparungen in den kommenden Tagen verschlossen, womit die potentiellen Kältebrücken ebenfalls geschlossen sind. Dieser Schritt wäre offenbar ohnehin noch geplant gewesen. Der fehlende Mörtel im KS-Mauerwerk im Keller wird in einer späteren Runde dann noch nachgebessert, quasi ein Make-up Rundgang.
Somit sind für uns wieder die meisten Unklarheiten ausgeräumt und wir sehen dem Baufortschritt wieder ruhiger entgegen.
In dieser Kalenderwoche hat der Baumeister übrigens mächtig Gas gegeben und nun die Aussenwände mit Isolation fast vollständig erstellt. Nächste Woche geht's mit den Innenwänden weiter.