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Schimmel wegen Tauwasser

5Antworten2’794Aufrufevon csx13 · 22. Dezember 2010letzter Beitrag vor 16 Jahren
  1. csx132 Beiträge22. Dezember 2010 · bearbeitet
    Hallo

    Was müssen wir unternehmen?

    Wir haben einen Schimmelbefall wegen Tauwasser, Isolation aussen ist fertig,Fenster drin, heizen seit ca drei Wochen aber hatten zuwenig gelüftet.

    Der Schimmel ist am Unterdach aber jetzt kommt die Dämmung und die Dampfsperre.

    Muss man diesen Schimmel behandeln oder schliesst man ihn mit der Dampfsperre ein?

    Kann hier die Mineralwolle Schaden nehmen?

    Oder müssen wir da überhaupt gar nicht's unternehmen?

    Danke für Eure hilfe

  2. Pippen2’281 Beiträge22. Dezember 2010
    @csx13

    Den Schimmel muss man zuerst mal sicher fachmännisch entfernen. Und jetzt sicher immer gut querlüften.

    Ihr wohnt noch nicht da, oder?

    Fehlt die Dämmung nur im Dachbereich?

    Einschliessen darf man den Schimmel bestimmt nicht.

    Baut ihr mit GU?

    Für mich stellt sich auch die Frage, wer für den Schaden aufkommen muss.

  3. csx132 Beiträge22. Dezember 2010
    Hallo Pippen

    Gelüftet wird jetzt ordentlich, entfernt habe ich bis jetzt erst mit einem Staubsauger dass nicht der Flaum weiterfliegen - weiter sich absetzen kann.

    Der Bau ist drinnen noch nicht begonnen erst der Grundputz ist im Haus, Fenster und Aussenisolation wie auch das Dach ist aber komplett fertig.

    Dämmung Innen im Dachbereich ist noch nicht vorhanden deshalb ist wahrscheinlich das Übel entstanden, seit drei Wochen wird geheizt und durch die Wärme ist das Wasser aus dem Unterlags-Boden gekommen und hat sich an den Pavatex-Platten als Tauwasser abgesetzt.

    Dieses Wasser hatte ich mit einem Putztuch entfernt anschliessend haben aber diese Wassertropfen schwarze Flecken auf den Platten hinterlassen die dann einen Flaum erhielten.

    Gebaut wird mit einem Architekten der dieses Problem noch nie hatte.

    Kosten, wer dies bezahlen sollte weiss ich leider auch nicht.

  4. Fred752 Beiträge23. Dezember 2010
    Gebaut wird mit einem Architekten der dieses Problem noch nie hatte.
    Minimalste Physikkenntnisse wie sie jedes Kind durch Beobachtung lernt, reichen, um solches vorauszusehen.

    Z.B. sieht man, dass der Pfannendeckel nass wird, wenn man Wasser kocht. Die Brille, die beschlägt, wenn man im Winter von der Kälte in die Wärme kommt, usw.

    Ich staune, der dieses Problem noch nie hatte.......

    Also dochmal eine Umfrage: "Welche Ausbildung hat euer Architekt, Bauführer?"

    Gruss, Fred

  5. Nice-Nofret719 Beiträge23. Dezember 2010
    ... ich möchte jetzt ja nicht unken, (doch genau das möchte ich), fall Du den Schimmel nicht mit einem "Spezialstaubsauger" entfernt hast, hast Du die Sporen jetzt erfolgreich und gründlich im ganzen Haus feinverteilt.

    Lies doch mal die Broschüre vom Bundesamt für Gesundheit : Bundesamt für Gesundheit - Gesund Wohnen

    Fred: evt. hat der Architekt noch nie in der Schweiz gebaut.. sondern bisher primär in der Sahel-Zone..

  6. Pfälzer9’908 Beiträge23. Dezember 2010
    Hallo csx13

    Bei dem beschriebenen Bauablauf war dies vorhersehbar... also zu 99% zu erwarten. Im Hochsommer hätte man ggf. von dem 1% ausgehen können, bei dem es nicht negativ auswirkend gewesen wäre.

    Dies muss Dein Architekt und Bauleiter einfach wissen, weshalb es hier auch sein Fehler war die Arbeiten so zu terminieren, oder deren Ablauf zu überwachen, zu dulden.

    Und wenn er dies nicht wusste, wäre ich an Deiner Stelle bei den Folgearbeiten eher vorsichtig, wer weiss, was er ggf. noch alles nicht bedacht hat..oder weiss?