Luftzug aus WC-Betätigungsplatten (Vorwandinstallation)

HobbyS

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24. Feb. 2021
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Wir sind dieses Jahr in einen Neubau gezogen und haben in Problem mit der Luftdichtheit.

Wenn wir im Keller die Lüftung nach draussen, oder in der Küche die Ablauft nach draussen laufen lassen, zieht es aus der Betätigungsplatte des WCs (2. OG).

- Das WC wurde als Vorwandinstallation gebaut
- Für die Nachströmung wurden zwei Zuluft-Rohre im Erdgeschoss verbaut
- Wenn ich die Betätigungsplatte abklebe wird die Zuluft korrekt über die Nachströmung angesogen (ich habe ansonsten keine undichten Stellen im Haus)
Aus meiner Sicht deutet dies darauf hin, dass die Gebäudehülle nicht luftdicht ist.

Dazu hätte ich einige Fragen:

- Ist der Luftzug auf eine nicht luftdichte Gebäudehülle zurückzuführen? Oder könnte es andere Gründe geben?
- Ist dies ein Mangel? Aus meiner Sicht ja, weil extra Zuluft-Rohre verbaut wurden. Zudem sollte die Gebäudehülle luftdicht sein.
- Was sind mögliche Gründe, dass Luft aus der Vorwandinstallation kommt?
- Welche Schäden können entstehen, weil Luftdichtheit nicht gegeben ist?
- Wie kann der Grund, respektive die genaue Eintrittsstelle gefunden werden?
- Müsste ein Luftloch an der Quelle abgedichtet werden? Oder reicht es dies beim WC zu tun (Betätigungsplatte, Spülkasten,...)?
- Wen würdet ihr als Unterstützung gegenüber dem GU beiziehen? Ein Lüftungstechniker, Bauherrenvertreter,…? Habe ihr konkrete Kontakte (PN)?


Danke im Voraus für euere Inputs.
 
Guten Tag,

ich kann Ihre Besorgnis hinsichtlich der Luftdichtheit des Neubaus verstehen. Ich werde versuchen, Ihre Fragen so konkret wie möglich zu beantworten:

1. Es ist gut möglich, dass der Luftzug auf eine nicht luftdichte Gebäudehülle zurückzuführen ist. Ein undichtes Haus kann in der Tat dazu führen, dass Luftströmungen entstehen und sich an ungewöhnlichen Stellen bemerkbar machen, wie in Ihrem Fall durch die WC-Betätigungsplatte.
Andere mögliche Gründe könnten sein: schlechte oder falsch installierte Lüftungssysteme, mangelhafte Abdichtungen um Fenster und Türen oder undichte Rohrleitungen in Wänden und Decken.

2. Ja, Ihre Einschätzung einer Luftundichtheit als Mangel ist richtig. Eine Luftdichtheit ist entscheidend für den Energieverbrauch, den Komfort und die Langlebigkeit eines Gebäudes. Wenn eine Vorwandinstallation angeschlossen ist, sollten die Installateure sicherstellen, dass sie tight ist, um Druckunterschiede im Haus zu vermeiden.

3. Mögliche Gründe für den Luftstrom können sein: fehlerhafte Installation, fehlende oder schlechte Abdichtungen in der Vorwandinstallation oder schlechte Planung bei der Lufteinströmung/Nachströmung.

4. Mögliche Schäden können Feuchtigkeit und Schimmelbildung sein. Wenn warme, feuchte Luft durch die Undichtigkeit in die Innenwände gelangt, kann sich Kondensation bilden und bei wiederholtem Auftreten Schimmelwachstum fördern.

5. Ein Luftleck kann mit Hilfe eines so genannten Blower-Door-Tests gefunden werden. Der Test identifiziert Luftlecks, indem es den Druck in Ihrem Zuhause senkt und eine Rauchquelle verwendet, um Lecks zu finden. So kann die kritische Stelle gefunden werden.

6. Es müsste die Stelle, welche für die Undichtigkeit des Gebäudes verantwortlich ist, gefunden und abgedichtet werden. Dabei kann es ausreichen, nur das WC bzw. die Betätigungsplatte abzudichten, jedoch sollte man im Vorfeld abklären, ob dies ausreichend ist, um das Leck zu beheben.

7. Um Unterstützung gegenüber dem GU zu erhalten, können Sie einen Sachverständigen hinzuziehen. Ein Lüftungstechniker oder ein Baugutachter können Ihre Interessen vertreten und die Ursache der Luftdichtungsprobleme ermitteln und eine gezielte Lösung erarbeiten. Es ist sicherlich ratsam, nach Empfehlungen in Ihrer Region zu suchen oder Kontakt mit einem Verband (z.B. Haus & Grund) aufzunehmen.

Ich hoffe, dass Ihnen diese Informationen weiterhelfen und das Problem bald behoben werden kann.
 
Wie riecht die Luft aus der Drückerplatte? Wenn hinter dem WC kein Durchgang durch die Aussenhülle ist, dann kann die Luft nur aus der Kanalisation kommen und das müsste man auf jeden Fall genauer anschauen. Ich würde die WC-Keramik abbauen, den Kanalisationsanschluss luftdicht verschliessen und testen, ob immer noch Falschluft gezogen wird. Also in meinen Augen eher ein Fall für den Sanitärinstallateur als für den Lüftungstechniker.
 
Wie riecht die Luft aus der Drückerplatte? Wenn hinter dem WC kein Durchgang durch die Aussenhülle ist, dann kann die Luft nur aus der Kanalisation kommen und das müsste man auf jeden Fall genauer anschauen. Ich würde die WC-Keramik abbauen, den Kanalisationsanschluss luftdicht verschliessen und testen, ob immer noch Falschluft gezogen wird. Also in meinen Augen eher ein Fall für den Sanitärinstallateur als für den Lüftungstechniker.

Danke für deine Rückmeldung.

Die Luft riecht nicht nach Kanalisation. Die Luft wird deshalb wohl eher nicht aus der Kanalisation kommen.

Die Luft tritt an folgenden Stellen ein: Aus der Druckplatte, aus den Löchern, durch welche das Wasser in die Schüssel eintritt und an der Unterseite der Schüssel gibt es ein Loch, durch welches Luft eintritt. Ich weiss leider nicht, ob die Wand dahinter verputzt wurde und ob die Steigzonen korrekt abgedichtet wurden.

Meinst du mit "WC-Keramik abbauen" die Gesamte Vorwand abbauen (inkl. Plättli etc.)? Oder nur das WC abmontieren?

Ich denke es wäre gut, man könnte zumindest das WC abmontieren und alle Öffnungen aus der Vorwand kitten (siehe grosser Kreis). Beim Spülkasten geht es wahrscheinlich nicht so einfach, weil dieser in die Wand eingebaut ist. Die Druckplatte (kleiner Kreis) muss "gedrückt" werden können und benötigt dafür "spiel".
 

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Alle von Dir genannten Öffnungen sind hinter der Vorwand miteinander verbunden, daher machen Deine Beobachtung Sinn. Abdichten wird so leider nicht funktionieren, denn aus Sicherheitsgründen (falls das Füllventil klemmt) gibt es einen Überlauf vom Spülkasten in das Spülrohr (oberes Rohr im grossen Kreis, da wo das Wasser ins WC kommt) und da kommt auch Luft durch.
Wenn das Problem behoben werden soll (was ich empfehle), dann muss die Ursache gefunden werden.
Meine Idee war nur die Schüssel abzubauen und den Kanalisationsanschluss (der untere gelbe Stopfen auf dem Bild) zu verschliessen, um so eine Undichtigkeit zur Kanalisation auszuschliessen. Aber wenn man nichts riecht, ist das wohl eher unwahrscheinlich. Ganz ausschliessen würde ich es aber noch nicht, bei mir riecht die Kanalisation manchmal auch fast nicht.

Auf dem Bild sind Steckdosen zu sehen, hast Du Leerrohre für die Elektroinstallation welche hinter die Vorwand gehen?
Die Steigzonen hab ich zuerst mal ausgeschlossen, weil wir ein Leck in der Gebäudehülle suchen und Steigzonen, so wie ich sie kenne, nur die Stockwerke innerhalb der Gebäudehülle miteinander verbinden. Wenn nun aber z.b. das Lüftungsrohr der Küche durch die Steigzone geht und ein Loch hat oder von einem Anschluss runtergerutscht ist, dann hat die Steigzone eine Verbindung nach draussen.
Hast Du die Möglichkeit die Lüftungsgitter von Keller / Küche z.b. mit einer Wolldecke von aussen abzudecken, während jemand im Haus die Lüftung einschaltet und kontrolliert ob immer noch Luft aus dem Vorwandelement kommt? Wenn der Fehler nicht durch die Kanalisation kommt, wäre dann wohl doch der Lüftungstechniker wieder der richtige Fachmann.

Vielleicht hilft es auch die Sache umzudrehen und das Haus von aussen zu betrachten und zu überlegen wo die Luft in die Hülle rein kann:
- Lüftung Keller
- Lüftung Küche
- Kanalisation
- Wasser-, Gas- und Stromleitung

Hast Du noch andere Durchbrüche in der Gebäudehülle? Ist einer der Durchbrüche direkt oder indirekt mit dem WC verbunden? Hat das WC selbst auch eine Lüftung?

Möglicherweise reicht es mit einer Messung zu belegen, dass die Hülle nicht dicht ist und die Fehlersuche muss dann der GU übernehmen.
 
Betreffend Kanalisation / Abwasser gibt es ja meist eine Abwasserentlüftung pro Fallrohr über das Dach. Allenfalls kommt dann die Luft nicht von unten (Kanalisation) sondern von oben (Dach) und riecht daher auch nicht streng.
 
Betreffend Kanalisation / Abwasser gibt es ja meist eine Abwasserentlüftung pro Fallrohr über das Dach. Allenfalls kommt dann die Luft nicht von unten (Kanalisation) sondern von oben (Dach) und riecht daher auch nicht streng.
Diese Dunstroht könnte man wohl auf dem Dach (unseres ist sehr gut sichtbar) mal abkleben. Und dann testen wie es mit dem Zug aussieht.

Wie funktioniert die Zuluft im EG? Muss ein Unterdruck bestehen, damit sich diese öffnet? hat diese Zuluft vielleicht zuviel Widerstand (sodass es “leichter ist” im WC Frischluft anzusaugen)?

Zum Vergleich unsere Zuluft für die Küchenabluft ist elektronisch geregelt (von der Abzugshaube).
 
Vielen Dank für euere Hinweise.

@Pustwa
Ja, es gibt euch Elektroanschlüsse hinter der Vorwand (Leerrohr für mögliches Closomat). Genau, ich denke auch die Steigzonen sind eher weniger das Problem, weil diese nur innerhalb der Gebäudehülle verlaufen. Wobei diese natürlich beispielweise ein Geschoss nach unten verlaufen können und dort wiederum ein Leck in der Gebäudehülle existieren könnte. Die Durchbrüche (Lüftung Keller, Abluft Küche) sind eigentlich alle nicht mit dem WC verbunden. Könnte es allenfalls ein, dass Stromleitungen aus dem Hausinnern durch die Wand auf die Aussenseite verlaufen?

@Rob89
Es existiert eine Abwasserentlüftung über das Dach und dies war genau auch meine Vermutung, dass Luft entlang der Abwasserentlüftung eintritt. Ich habe das Rohr mit einem Plastiksack abgedichtet, leider ist immer noch Luft aus dem WC entwichen.

@muraxi9001
Die Zuluft im EG funktioniert über Klappen. Diese öffnen, wenn es einen Unterdruck im Haus gibt. Diese wurden kontrolliert und öffnen korrekt, wenn ein Unterdruck existiert. Vielleicht ist die Kapazität der Zuluftrohre zu tief, dass zusätzlich Luft über das WC angesogen wird. Wenn ich jedoch die Druckplatte im WC manuell abklebe habe ich keine erkennbaren "Luftlecks".


Gibt es allenfalls die Möglichkeit einen Überdruck im Haus zu erzeugen und Rauch in die Toilette zu leiten. Auf der Aussenseite würde der Rauch austreten und das Lek wäre erkennbar. Wird so etwas gemacht? Könnte man so etwas vom GU verlangen, wenn dieser das Leck nicht finden kann?
 
Könnte es allenfalls ein, dass Stromleitungen aus dem Hausinnern durch die Wand auf die Aussenseite verlaufen?

Ja, einige sogar. Wegbeleuchtung, Bewegungsmelder, Türklingel, Steckdosen auf der Terrasse, Ladestation für Elektroauto fällt mir spontan grad so ein. Oder allenfalls auch nur die Leerrohre als Vorbereitung dazu. Direkt vom WC aus wird vermutlich keines nach draussen gehen, also müsste die Luft via Verteilerkasten kommen. Wenn man den öffnet, müsste die Luft dann da ins Haus kommen und nicht mehr im Bad. Ich bin allerdings nicht so überzeugt von der These, die Elektrorohre haben ja eher wenig Querschnitt und sind dafür ordentlich lang. Der Widerstand für die Luft ist da schon beträchtlich.
 
Ich hoffe, dass Ihnen diese Informationen weiterhelfen und das Problem bald behoben werden kann.
Gibt es allenfalls die Möglichkeit einen Überdruck im Haus zu erzeugen und Rauch in die Toilette zu leiten. Auf der Aussenseite würde der Rauch austreten und das Leck wäre erkennbar. Wird so etwas gemacht? Könnte man so etwas vom GU verlangen, wenn dieser das Leck nicht finden kann?
 
Gibt es allenfalls die Möglichkeit einen Überdruck im Haus zu erzeugen und Rauch in die Toilette zu leiten. Auf der Aussenseite würde der Rauch austreten und das Leck wäre erkennbar. Wird so etwas gemacht? Könnte man so etwas vom GU verlangen, wenn dieser das Leck nicht finden kann?
Ja, es gibt die sogenannte Blower-Door-Messung, bei der ein Überdruck im Haus erzeugt wird und Rauch in die Toilette geleitet wird. Auf diese Weise kann man die Lecks in der Gebäudehülle erkennen, die für den Luftzug aus der WC-Betätigungsplatte verantwortlich sein können.

Es ist möglich, dass ein Gutachter oder Sachverständiger eine Blower-Door-Messung auf eigene Kosten durchführt, um das tatsächliche Problem mit der Luftdichtheit des Hauses zu ermitteln. Wenn der GU das Problem nicht finden kann, könnten Sie ihn auch auffordern, eine solche Messung auf eigene Kosten durchzuführen oder ein unabhängiges Unternehmen für eine solche Messung zu beauftragen.
 
Von der Variante mit Rauch habe ich noch nie gehört, das muss aber nichts heissen. Wäre in diesem Fall wohl schon hilfreich. Ich würde die Frage mal einer Unternehmung stellen, die solche Messungen anbietet.
Wurde denn bei der Abnahme keine solche Messung durchgeführt und die Ergebnisse protokolliert? Wenn ich im Internet darüber lese, dann habe ich das Gefühl das ist heute Standard oder sogar gesetzlich vorgeschrieben (Deutschland?).
 
Soweit ich weiss wird die Dichtigkeit der Gebäudehülle nur bei Minergie Zertifizierung durchgeführt. Dabei wird ein Überdruck im Gebäude erzeugt und gemessen ob dieser abfällt.
 
Ich weiss nicht, ob dir ein BlowerDoor Test hilft (unserer hat chf 1800 gekostet, wenn ich dies richtig in Erinnerung habe). Du weiss ja bereits wo das Leck ist. Von Rauch habe ich noch nie etwas gehört.
Wenn während des BlowerSoor Tests die Messwerte zu hoch sind, kann man mit einem Dunstsprüher im Haus herumlaufen um Luftzüge aufzuspüren, aber eben, den hast du ja bereits gefunden.
 
Wenn ich mir den Thread nochmals durchlese bin ich plötzlich unsicher, ich ging davon aus, dass wir von einem Einfamilienhaus reden, aber so direkt das hast Du gar nie gesagt. Nicht dass das Rätsel am Schluss ganz einfach ist und der Nachbar in der Wohnung unter Dir das WC-Fenster dauerhaft geöffnet hat und die beiden Räume durch die Steigzone verbunden sind.
Schöne Ostern euch allen.
 
Besten Dank für eure Hinweise. Bis jetzt bin ich leider noch nicht fündig geworden. Habt ihr allenfalls noch eine Meinung zu folgendem Punkt?

- Ist dies ein Mangel? Aus meiner Sicht ja, weil extra Zuluft-Rohre verbaut wurden. Zudem sollte die Gebäudehülle luftdicht sein.

Wenn es sich um einen Mangel handelt ist letztendlich das GU dafür verantwortlich die Ursache zu finden und das Problem zu beheben.
Oder muss einen doch deutlich spürbaren Luftzug aus der Vorwand akzeptieren?
 
Alle von Dir genannten Öffnungen sind hinter der Vorwand miteinander verbunden, daher machen Deine Beobachtung Sinn. Abdichten wird so leider nicht funktionieren, denn aus Sicherheitsgründen (falls das Füllventil klemmt) gibt es einen Überlauf vom Spülkasten in das Spülrohr (oberes Rohr im grossen Kreis, da wo das Wasser ins WC kommt) und da kommt auch Luft durch.
Wenn das Problem behoben werden soll (was ich empfehle), dann muss die Ursache gefunden werden.
Meine Idee war nur die Schüssel abzubauen und den Kanalisationsanschluss (der untere gelbe Stopfen auf dem Bild) zu verschliessen, um so eine Undichtigkeit zur Kanalisation auszuschliessen. Aber wenn man nichts riecht, ist das wohl eher unwahrscheinlich. Ganz ausschliessen würde ich es aber noch nicht, bei mir riecht die Kanalisation manchmal auch fast nicht.

Auf dem Bild sind Steckdosen zu sehen, hast Du Leerrohre für die Elektroinstallation welche hinter die Vorwand gehen?
Die Steigzonen hab ich zuerst mal ausgeschlossen, weil wir ein Leck in der Gebäudehülle suchen und Steigzonen, so wie ich sie kenne, nur die Stockwerke innerhalb der Gebäudehülle miteinander verbinden. Wenn nun aber z.b. das Lüftungsrohr der Küche durch die Steigzone geht und ein Loch hat oder von einem Anschluss runtergerutscht ist, dann hat die Steigzone eine Verbindung nach draussen.
Hast Du die Möglichkeit die Lüftungsgitter von Keller / Küche z.b. mit einer Wolldecke von aussen abzudecken, während jemand im Haus die Lüftung einschaltet und kontrolliert ob immer noch Luft aus dem Vorwandelement kommt? Wenn der Fehler nicht durch die Kanalisation kommt, wäre dann wohl doch der Lüftungstechniker wieder der richtige Fachmann.

Vielleicht hilft es auch die Sache umzudrehen und das Haus von aussen zu betrachten und zu überlegen wo die Luft in die Hülle rein kann:
- Lüftung Keller
- Lüftung Küche
- Kanalisation
- Wasser-, Gas- und Stromleitung

Hast Du noch andere Durchbrüche in der Gebäudehülle? Ist einer der Durchbrüche direkt oder indirekt mit dem WC verbunden? Hat das WC selbst auch eine Lüftung?

Möglicherweise reicht es mit einer Messung zu belegen, dass die Hülle nicht dicht ist und die Fehlersuche muss dann der GU übernehmen.

Ich rate Ihnen, sich einfach an die Spezialisten von Sanitär in Basel zu wenden, die seit vielen Jahren im Sanitärbereich tätig sind und ihr Handwerk verstehen.
Um das Problem gründlich zu beheben, ist es notwendig, die genaue Ursache zu finden. Deine Idee, die Schüssel abzubauen und den Kanalisationsanschluss zu verschließen, um eine Undichtigkeit zur Kanalisation auszuschließen, ist sinnvoll. Auch wenn der Geruch aktuell nicht stark ist, sollte diese Möglichkeit nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Du erwähnst Steckdosen und Leerrohre für die Elektroinstallation hinter der Vorwand. Diese könnten in Verbindung mit der Luftzirkulation stehen. Es ist auch denkbar, dass ein Lüftungsrohr in der Steigzone ein Leck hat oder von einem Anschluss heruntergerutscht ist.
 

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