Aha... also eine Renovation oder Sanierung.. dann gibt es ja noch einige Möglichkeiten hinzu..
In dem Fall setze ich aber schon voraus, dass der einen "Flexkleber" verwendet hat.
Die Risse sind vermutlich Spannungsrisse...wenn man einmal Material- oder Einbaufehler ausschliessen (dies kann notfalls vom Hersteller des Klebers/Fugemörtel geprüft und bestätigt werden)?
Wenn es Spannungsrisse sind...und bleiben...dann hat der "Untergrund" über Massen nachgegeben (zumindest wenn es Flexkleber war..wobei auch dieser natürlich seine "Grenzen" hat).
Der Styrobeton ist ja keine wirklich harte Fläche.. flächig belastet (also mit Dämmung und neuem Estrich darüber) ist er als "Auffüll- oder Ausgleichsmaterial" sehr gut einsetzbar.
Die Perlite-Schüttung kann sich natürlich über das Korn eindrücken... sie muss zudem, je nach Aufbauhöhe, noch verdichtet werden.....sie darf an keiner Stelle abwandern (wegrieseln) können, da dies natürlich auch zu Fehlstellenn führt.
Die Fermacell-Estrichplatten müssen dann immer noch sauber nach Herstellervorgaben verlegt, verklebt und verschraubt worden sein.
All dies müsste also überprüft werden um die Ursache feststellen zu können. Aber, grundsätzlich ist dies für Dich als Auftraggeber einmal ein Mangel den Du so nicht hinnehmen musst.
Je nach Untergrund...also auch die alten Deckenbalken, welche sich bei einer Sanierung/Renovation "verändern", können auch zur Ursache beigetragen haben. Nach Entlastung und späterer, erneuter Belastung, verändern diese natürlich auch ihre Lage/Form.
Je nach Urzustand der dortigen Bauteile hätte man evtl. zur Vorsicht auf ein entkoppeltes Verlegesystem zurückgreifen sollen.
Je nach Urzustand der dortigen Bauteile hätte man evtl. zur Vorsicht auf ein entkoppeltes Verlegesystem zurückgreifen sollen.
Hallo Pfälzer
Was ist das genau ein entkoppeltes Verlegesystem?
Habe da ein ähnliches Problem, Anfangs Risse und jetzt lösst sich das Fugenmaterial zwischen den Platten.
Ich hatte beim Badumbau auch Plattenboden verlegen lassen. Untergrund ist eine Holzbalkendecke mit Holzriemen, darüber wurden Wediplatten (etwa 2 oder 3cm stark) verschraubt auf den Holzriemen. Danach wurden Bodenplatten 60x30cm verlegt und verfugt. Wir heizen mit Radiatoren.
Jetzt nach 2.5 Jahren lösen sich beim Eingang die Fugen zwischen den Platten, weil das ganze vermutlich ein wenig nachgegeben hat und immer beim Betretten des Bades auf die gleichen Platten steht.
Jetzt werde ich örltich Silikonfiugen machen lassen, damit Ruhe ist.
Ich denke noch mal vermörteln macht keinen Sinn, da diese sich vermutlich wieder lösen werden.
Wie der Name schon vermuten lässt...es handelt sich um ein "trennendes" Teil.. das Spannungen übernehmen kann/wird und es daher kaum zu Problemen/Rissen kommen kann. Es hängt letztlich von der jeweiligen Situation ab... es gibt also keine pauschale Fernempfehlung... "mit" ist im Ernstfall aber immer besser als "ohne"..
Im Augenblick kenne ich kein Schweizer Produkt. Vermutlich gibt es aber solche auch. Ich verwende schon seit vielen Jahren, und das erfolgreich, Produkte der Firma Schlüter. Hier wäre es die Ditra-Matte. Die Firma Gutjahr hat ein ähnliches Produkt im Programm. Beide deutschen Hersteller sind auf dem Schweizer Markt präsent. Schlüterprodukte führt auch BAUHAUS.
Ja das wäre im Prinzip auch was für solche Böden... aber Haftung braucht die Matte trotzdem...also müsste zumindest via "Topfbürste" die alte Farbe grob angeschliffen und, über eine passende Grundierung eine Haftung erreicht werden. Das Ditra-Produkt wird ja via Fliesenkleber auf der Unterseite befestigt...am Folgetag kommt dann der Fliesenbelag obendrauf... und fertig ist´s. Der Spannungsausgleich erfolgt über die Form des Materialaufbaues..also dessen Struktur.