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Fugen

7Antworten3’786Aufrufevon Schibscha · 5. März 2012letzter Beitrag vor 15 Jahren
  1. Schibscha9 Beiträge5. März 2012 · bearbeitet
    Hallo miteinander

    kurz auf den Punkt gebracht:

    Plattenleger hat Platten fertig ausgelegt und nach ca. einer Woche /emoticons/default_confused.png --> Fugenrisse! ...auf etwa 90m2 Fläche!

    Foto.JPG

    /emoticons/default_additional/27.gif

    Weiss jemand was da genau der Grund oder Auslöser ist?

    Schöne Grüsse

    Foto.JPG

  2. Pfälzer9’908 Beiträge5. März 2012
    Hallo Schibscha

    Dafür gibt es evtl. mehrere Auslöser...

    Wann ist denn dies entstanden? Jetzt aktuell? Du hast eine Fussbodenheizung? Falls ja, Dir liegt das Aufheizprotokoll für den Heizestrich vor?

  3. Schibscha9 Beiträge5. März 2012
    Hallo Pfälzer,

    Besten Dank für Dein Feedback! /emoticons/default_additional/114.gif

    ---------------

    Keine Bodenheitzung.

    Zeitpunkt: jetzt

    Aufbau:

    - Styrobeton

    - Perlitgranulat

    - Trockenboden (2 x Fermacell)

    - Bodenplatten

    Gruss von Schibscha /emoticons/default_rolleyes.gif

  4. Pfälzer9’908 Beiträge5. März 2012
    Hallo Schibscha

    Aha... also eine Renovation oder Sanierung.. dann gibt es ja noch einige Möglichkeiten hinzu..

    In dem Fall setze ich aber schon voraus, dass der einen "Flexkleber" verwendet hat.

    Die Risse sind vermutlich Spannungsrisse...wenn man einmal Material- oder Einbaufehler ausschliessen (dies kann notfalls vom Hersteller des Klebers/Fugemörtel geprüft und bestätigt werden)?

    Wenn es Spannungsrisse sind...und bleiben...dann hat der "Untergrund" über Massen nachgegeben (zumindest wenn es Flexkleber war..wobei auch dieser natürlich seine "Grenzen" hat).

    Der Styrobeton ist ja keine wirklich harte Fläche.. flächig belastet (also mit Dämmung und neuem Estrich darüber) ist er als "Auffüll- oder Ausgleichsmaterial" sehr gut einsetzbar.

    Die Perlite-Schüttung kann sich natürlich über das Korn eindrücken... sie muss zudem, je nach Aufbauhöhe, noch verdichtet werden.....sie darf an keiner Stelle abwandern (wegrieseln) können, da dies natürlich auch zu Fehlstellenn führt.

    Die Fermacell-Estrichplatten müssen dann immer noch sauber nach Herstellervorgaben verlegt, verklebt und verschraubt worden sein.

    All dies müsste also überprüft werden um die Ursache feststellen zu können. Aber, grundsätzlich ist dies für Dich als Auftraggeber einmal ein Mangel den Du so nicht hinnehmen musst.

    Je nach Untergrund...also auch die alten Deckenbalken, welche sich bei einer Sanierung/Renovation "verändern", können auch zur Ursache beigetragen haben. Nach Entlastung und späterer, erneuter Belastung, verändern diese natürlich auch ihre Lage/Form.

    Je nach Urzustand der dortigen Bauteile hätte man evtl. zur Vorsicht auf ein entkoppeltes Verlegesystem zurückgreifen sollen.

  5. Cadillac Driver188 Beiträge6. März 2012
    Je nach Urzustand der dortigen Bauteile hätte man evtl. zur Vorsicht auf ein entkoppeltes Verlegesystem zurückgreifen sollen.
    Hallo Pfälzer
    Was ist das genau ein entkoppeltes Verlegesystem?

    Habe da ein ähnliches Problem, Anfangs Risse und jetzt lösst sich das Fugenmaterial zwischen den Platten.

    Ich hatte beim Badumbau auch Plattenboden verlegen lassen. Untergrund ist eine Holzbalkendecke mit Holzriemen, darüber wurden Wediplatten (etwa 2 oder 3cm stark) verschraubt auf den Holzriemen. Danach wurden Bodenplatten 60x30cm verlegt und verfugt. Wir heizen mit Radiatoren.

    Jetzt nach 2.5 Jahren lösen sich beim Eingang die Fugen zwischen den Platten, weil das ganze vermutlich ein wenig nachgegeben hat und immer beim Betretten des Bades auf die gleichen Platten steht.

    Jetzt werde ich örltich Silikonfiugen machen lassen, damit Ruhe ist.

    Ich denke noch mal vermörteln macht keinen Sinn, da diese sich vermutlich wieder lösen werden.

  6. Pfälzer9’908 Beiträge6. März 2012
    Hallo Cadillac Driver

    Wie der Name schon vermuten lässt...es handelt sich um ein "trennendes" Teil.. das Spannungen übernehmen kann/wird und es daher kaum zu Problemen/Rissen kommen kann. Es hängt letztlich von der jeweiligen Situation ab... es gibt also keine pauschale Fernempfehlung... "mit" ist im Ernstfall aber immer besser als "ohne"..

    Im Augenblick kenne ich kein Schweizer Produkt. Vermutlich gibt es aber solche auch. Ich verwende schon seit vielen Jahren, und das erfolgreich, Produkte der Firma Schlüter. Hier wäre es die Ditra-Matte. Die Firma Gutjahr hat ein ähnliches Produkt im Programm. Beide deutschen Hersteller sind auf dem Schweizer Markt präsent. Schlüterprodukte führt auch BAUHAUS.

  7. Cadillac Driver188 Beiträge6. März 2012
    Hallo Pfälzer

    Besten Dank für Dein Hinweis. Das wäre also diese Schlüter-Ditra 25.

    Anwendbar um den Untergrund für Plattenbeläge zu Trennen.

    Ich möchte in meiner Werkstatt den Boden plättlen, aber auf dem Zement ist ein Anstrich, der will sich nichtt lösen, nur so in Teilflächen.

    Da könnte diese Matte verlegen und drüber die Platten und das Problem ist gelöst.

    Werde bei Gelegenheit mal zu Bauhaus oder in den Deutschen Hornbach fahren.

  8. Pfälzer9’908 Beiträge6. März 2012
    Hallo Cadillac Driver

    Ja das wäre im Prinzip auch was für solche Böden... aber Haftung braucht die Matte trotzdem...also müsste zumindest via "Topfbürste" die alte Farbe grob angeschliffen und, über eine passende Grundierung eine Haftung erreicht werden. Das Ditra-Produkt wird ja via Fliesenkleber auf der Unterseite befestigt...am Folgetag kommt dann der Fliesenbelag obendrauf... und fertig ist´s. Der Spannungsausgleich erfolgt über die Form des Materialaufbaues..also dessen Struktur.