Entscheidend ist der gesamte U-Wert der Fenster (bzw. Türen und Haustüren) und die Frage ob man MINERGIE bzw. MIERGIE P, oder nach aktueller Energieeinsparverordnung baut. Hier gibt es dann die passenden Wertevorgaben.
Ansonsten ggf. eine Anforderung an den Schallschutz der Fenster...aber auch das gibt es dann in 2-fach-Verglasungen.
Nun ja... . grundlegend wird es dann beim Neubau so sein, dass der GU oder Architekt dies schon passend festlegt. Man muss da also überhaupt nicht selbst irgendwelche U-Werte berechnen. Dies braucht es zudem auch nicht wirklich, da die Anbieter die entsprechenden Werte bereits, je nach Fenstermodell, passend angeben.
Wenn kein Minergie-Bau folgt, dann muss der Energienachweis über die MuKEn erfolgen, welche auch in SO die Mindestwerte festlegt. Darunter geht eigentlich nichts mehr...wenn da keiner mogelt.
Wir bauen ja auch im Kanton Solothurn und unser GU-Projekt hatte in der ursprünglichen Planung auch eine 2-fach Verglasung vorgesehen. Wir haben uns dann aufgrund der etwas besseren Energieeffizienz für eine 3-fach Verglasung entschieden. Die Mehrkosten liegen (nach meiner Auffassung) durchaus im Rahmen. Ob 2-fach oder 3-fach sollte aber eine Frage im Rahmen einer gesamten Betrachtung bzw eines Energiekonzepts sein. Es bringt dann wahrscheinlich wenig, eine 3-fach Isolierverglasung zu verbauen, wenn anderswo extrem Wärmeenergie verschwendet wird. Ein guter GU kann hier beraten. In unserem Fall hat uns der Bauleiter entsprechend beraten und für uns Vergleichsofferten für die Varianten eingeholt. Bei uns ist die 3-fach Verglasung Teil des Konzepts in Kombination mit guter Wärmedämmung, effizienter Wärmepumpe und solaren Grossflächenkollektoren.