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Bauexperte

6Antworten2’415Aufrufevon danihome · 8. Mai 2014letzter Beitrag vor 12 Jahren
  1. danihome1 Beiträge8. Mai 2014
    Guten Tag zusammen

    Wir wohnen nun seit drei Jahren in unserem Haus. Wir haben ein wenig ein ungutes Gefühl, da wir ein paar Mängel festgestellt haben.

    1. Wir hatten Schimmel im Keller
    2. Luftfeuchtigkeit im Haus um die 45%
    3. In den Fensterahmen hat sich kleiner schwarzer Rückstand entwickelt, kann man gut putzen, ist aber nicht normal.

    Unser Architekt vertröstet uns immer wieder, das Haus muss erst 3-5 Jahre austrocknen, man kann das nicht ganz vermeiden, etc.

    Gerne würden wir nun eine neutrale Meinung einholen - darum hier unser Post.

    Wer kann uns da helfen bzw. an welche Stelle sollen wir uns wenden?
    Danke für Eure Tipps....

    lg Danihome

  2. Pfälzer9’908 Beiträge8. Mai 2014 · bearbeitet
    Unser Architekt vertröstet uns immer wieder, das Haus muss erst 3-5 Jahre austrocknen, man kann das nicht ganz vermeiden, etc.

    lg Danihome

    Hallo Dani

    das erinnert mich an 2 ähnliche Fälle (Mandate) in der Nähe von Sargans.... Dein Architekt ist nicht zufällig aus dieser Ecke?

    Es ist zwar in der Tat so, dass ein neues Haus, ohne begleitende Massnahmen, über Jahre hinweg eine erhöhte Baustoffrestfeuchte aufweist. Das heisst aber nicht, dass man deshalb die Schimmelbildung akzeptieren und hinnehmen muss. Da gibt es natürlich auch die Möglichkeit, dass es einige Wärmebrücken hätte, oder Details nicht nach dem Stand der Technik geplant oder gelöst wurden. Falls die angegebene Raumluftfeuchte ganzjährig so wäre, ist die für Dich und alles Holz im Haus, eigentlich zu gering. Ideal wären Werte zwischen 50/55 bis 60%. Kurzfristig mehr oder weniger, hat keinen Einfluss.

    Bilder der Situation (Schimmel im Keller...oder wo auch sonst noch..) wären hier in dem Beitrag natürlich noch sinnvoll. So könnte man zumindest erahnen woran es liegen könnte, bzw. entsprechend nachfragen.

    Wenn Du jemanden vor Ort beauftragen möchtest, es sich hauptsächlich um das "Feuchte- Schimmelproblem" handelt, dann schaue mal nach Büros für Bauphyisk/Baubiologie.

  3. Isabella19912. August 2014 · bearbeitet
    Guten Tag Danihome,

    offen gesagt würde ich mich nicht damit vertrösten lassen, dass das Haus 3-5 Jahre trocknen muss, denn allein aus gesundheitlicher Sicht kann der Schimmel sich in der Zwischenzeit ausbreiten und für Schaden sorgen.

    Vielmehr gehe ich davon aus, dass Feuchtigkeit - eventuell bedingt durch undichte Fenster und durch das Mauerwerk - in euer Haus eintritt. Mein Schwager hatte ein ähnliches Problem: Er spürte öfters einen Luftzug am Fenster und merkte vor allem im Winter, dass die Außenluft eintrat. Dadurch ließe sich auch der Schimmel an euren Fenstern erklären. Als erste Lösung würde ich das Haus zunächst abdichten, dafür könntest du dich an            WERBUNG ENTFERNT      wenden, einer meiner Favoriten, was gutes Fenstermaterial angeht.

    Im nächsten Zug würde ich die Feuchtigkeitswerte innerhalb des Hauses neutralisieren, dafür eignen sich auch Luftentfeuchter.

    Ich hoffe sehr, dass ich dir ein wenig helfen konnte.

    LG
    Isabell

  4. Trep22112. August 2014
    Ich würde eher einen Gutachter messen lassen, denn gerade wenn man mit Kindern in einem solchen Haus lebt, ist das für deren Gesundheit viel schlimmer.

  5. Pfälzer9’908 Beiträge12. August 2014
    Ich würde eher einen Gutachter messen lassen, denn gerade wenn man mit Kindern in einem solchen Haus lebt, ist das für deren Gesundheit viel schlimmer.
    Was soll er messen lassen?

    Du meinst seine Kinder müssen im Keller leben...? Oder ist die Luftfeuchte von 45 % im Wohnbereich Deiner Meinung nach schädlich?

    Du scheinst wirklich viel Ahnung davon zu haben.... daher sind wir doch auf Deine genaueren Erklärungen hier in der Schweiz gespannt /emoticons/default_smile.png

  6. jomazi1’373 Beiträge13. August 2014
    Was soll er messen lassen?

    Du meinst seine Kinder müssen im Keller leben...? Oder ist die Luftfeuchte von 45 % im Wohnbereich Deiner Meinung nach schädlich?

    Du scheinst wirklich viel Ahnung davon zu haben.... daher sind wir doch auf Deine genaueren Erklärungen hier in der Schweiz gespannt /emoticons/default_smile.png
    z.B der Sporengehalt in der Luft! Und für Kinder ist es in der Tat um einiges gefährlicher als für erwachsene Menschen, in einer solchen Umgebung zu leben! Besonders Krankheiten die die Atemwege betreffen sind für Kinder besonders gravierend.

    Diese Sporen können von "nur" kleinen körperlichen Reaktionen bis hin zu giftigen Verbindungen im Körper auslösen!

    Aber zum Fall von Danihome, Schimmel in einem neuen Keller und schwarze Ränder an den Fenstern (auch im Wohnraum!) sieht (vom Schiff aus) nach einem ungenügenden Lüftungsverhalten aus! Dem wiederspricht aber deine Luftfeuchte von 45% (wirklich nur so viel? Zu welcher Zeit misst du diesen Wert)  Diese ist eigentlich ganz gut. Deinen Pilzbefall kann aber natürlich eben auch andere Gründe haben.

    Die Aussage, dass ein herkömmlich gebautes Haus eine erhöhte Feuchte aufweist ist ganz einfach richtig! Deshalb muss das Lüftungsverhalten gerade in den ersten paar Jahren noch viel mehr Achtung geschenkt werden.

    liebs Grüessli, jomazi

    1× hilfreich
  7. Urs Tischhauser1’559 Beiträge13. August 2014
    Lieber Danihome

    Klar ist, dass etwas nicht gut ist, wenn Schimmelpilze wachsen. Und, dass dies ungesund ist ist auch erwiesen. Mit richtigem Lüften, da es sich ja scheinbar nicht um ein Minergiehaus mit kontrollierter Wohnungslüftung handelt, wird die Situation verbessern. Wie richtig lüften? Das Bundesamt weiss es: /emoticons/default_smile.png

    http://www.bag.admin.ch/themen/chemikalien/00238/01355/01358/10335/index.html?lang=de

    PS: Früher gaben sie sogar an, vier- bis fünfmal am Tag..... in der Zwischenzeit haben Sie auch in Bern erkannt, dass die Leute tagsüber arbeiten und nachts schlafen....

    Die schwarzen (Trauer-) Ränder um die Fenster zeigen, dass der Randverbund beim Glas wärmetechnisch sackschwach ist. Ansonsten entsteht bei 45% rel. Luftfeuchte wirklich Kondensat nur bei Minusgraden. Draussen, versteht sich. Da hast Du leider am falschen Ende gespart...... /emoticons/default_sad.png Wenn Kondensat auftritt, dies immer einmal am Tag trockenwischen.

    Und, die Schimmelpilze im Keller von einem Fachmann entfernen lassen.

    Freundlicher Gruss

    Urs Tischhauser