Hallo an alle!
Ich möchte gerne in den nächsten Jahren ein eher älteres Haus/Elternhaus in Oberösterreich (damalige Fertigstellung 1984) aufstocken lassen. Dabei soll ein eigener Haushalt über dem bestehenden Bau (siehe Bild
) entstehen, der für 2 Erwachsene und 2 Kinder Platz bietet (ca. 150m² bis 160m² reine Wohnfläche, wenn man den Grundriss übernehmen würde).
Das ursprüngliche Haus ist jedoch kein "Mehrgenerationenhaus" (besitzt aber dennoch eine 30cm massive Betondecke), und somit müsste fast alles ab der Decke vom bestehenden EG neu gemacht werden (Leitung etc.).
Das bestehende Mauerwerk des Hauses besteht aus einem Sandwichsystem "Eine Schicht 25cm roter Ziegel -> dann 7 cm Dämmwolle ->10cm roter Ziegel". War anscheinend aus damaliger Sicht und der Umgebung schon etwas fortgeschritten, aus heutiger Sicht jedoch zu wenig gedämmt. Wir möchten auch gerne eine Garage (bitte kein Carport ;-) ) für einen PKW zubauen.
Zwei andere Haushalte bewohnen schon das EG und ich/wir möchten gerne darüber aufbauen.
Und nun zu meiner eigentlichen Frage:
Sollte ich nun für solch ein Projekt (Aufstockung+Sanierung) einen Architekten mit meinen Wünschen beauftragen oder doch lieber einen Baumeisterbetrieb den kompletten Job machen lassen (schlüsselfertig)?
Wir/Ich sind handwerklich (vom "know how") eher weniger begabt, was aber nicht heißt, dass ich nicht mit anpacke, nur fehlt mir einfach das Wissen und die Erfahrung darüber. Wir haben in unserer Verwandschaft lediglich einen Tischlermeister. Persönlich bin ich eher der Typ Bauherr der auf Qualität und (Rechts-) Sicherheit äußerst großen Wert legt, und für den "billig" nicht immer gleich "gut" bedeutet. Grundsätzlich möchten wir vom Baustoff eher auf Holzmassivbauweise gehen aus Wohnraumklima-gründen.
Könnt ihr mir sagen/empfehlen, was ihr an meiner Stelle nehmen würdet von den beiden?
Noch eine persönliche Anmerkung, die sich aus unzähligen Gesprächen ergeben hat und ich mich daher hier an erfahrene Bauherren bzw. Experten wenden möchte:Ich persönlich habe so ein ungutes Gefühl, wie wenn fast "alle", ob Architekt oder Baumeisterbetrieb, einen finanziell oder qualitativ über den Tisch ziehen wollen, und man müsse sich dabei für das geringere Übel entscheiden... Höre leider da von sehr vielen Bekannten auf beiden seiten sehr viel negative Kritik. Darum wäre es mir sehr hilfreich aus meiner subjektiven Sicht eine etwas objektive Sicht der Dinge zu bekommen um mich besser entscheiden zu können. Ich möchte mein "schlechtes Bild", das ich mir durch die Gespräche gebildet habe los werden, damit ich mit einem klareren Kopf besser entscheiden kann. (bitte diesen Absatz nicht als Angriff beurteilen, sollten hier Architekten oder Baumeister antworten. Diese Laienmeinung hat sich eben aus mehreren Kennenlerngesprächen mit den beiden Arbeitsgruppen so ergeben.)
Vielen Dank für eure Hilfe schon im Voraus!
Würde mich sehr über Tipps und Ratschläge freuen!
Lg, Luke
(Ich habe in diesem Forum schon etliche Tipps gelesen, über die Vor und Nachteile der beiden Arbeitergruppen, aber so richtig zum Entschluss bin ich dann doch nicht gekommen bei meinem spezielleren Fall, weil ich eben auf keinerlei Erfahrungen zurückgreifen kann. Alle Leute in meiner Umgebung raten mir von einem Architekten ab, weil der zu viel kostet, und von einem Baumeister weil der zuviel verpfuscht und nicht preisstabil ist etc. Also diese Grundsatzentscheidung fällt mir äußerst schwierig.)

Ich möchte gerne in den nächsten Jahren ein eher älteres Haus/Elternhaus in Oberösterreich (damalige Fertigstellung 1984) aufstocken lassen. Dabei soll ein eigener Haushalt über dem bestehenden Bau (siehe Bild
) entstehen, der für 2 Erwachsene und 2 Kinder Platz bietet (ca. 150m² bis 160m² reine Wohnfläche, wenn man den Grundriss übernehmen würde).Das ursprüngliche Haus ist jedoch kein "Mehrgenerationenhaus" (besitzt aber dennoch eine 30cm massive Betondecke), und somit müsste fast alles ab der Decke vom bestehenden EG neu gemacht werden (Leitung etc.).
Das bestehende Mauerwerk des Hauses besteht aus einem Sandwichsystem "Eine Schicht 25cm roter Ziegel -> dann 7 cm Dämmwolle ->10cm roter Ziegel". War anscheinend aus damaliger Sicht und der Umgebung schon etwas fortgeschritten, aus heutiger Sicht jedoch zu wenig gedämmt. Wir möchten auch gerne eine Garage (bitte kein Carport ;-) ) für einen PKW zubauen.
Zwei andere Haushalte bewohnen schon das EG und ich/wir möchten gerne darüber aufbauen.
Und nun zu meiner eigentlichen Frage:
Sollte ich nun für solch ein Projekt (Aufstockung+Sanierung) einen Architekten mit meinen Wünschen beauftragen oder doch lieber einen Baumeisterbetrieb den kompletten Job machen lassen (schlüsselfertig)?
Wir/Ich sind handwerklich (vom "know how") eher weniger begabt, was aber nicht heißt, dass ich nicht mit anpacke, nur fehlt mir einfach das Wissen und die Erfahrung darüber. Wir haben in unserer Verwandschaft lediglich einen Tischlermeister. Persönlich bin ich eher der Typ Bauherr der auf Qualität und (Rechts-) Sicherheit äußerst großen Wert legt, und für den "billig" nicht immer gleich "gut" bedeutet. Grundsätzlich möchten wir vom Baustoff eher auf Holzmassivbauweise gehen aus Wohnraumklima-gründen.
Könnt ihr mir sagen/empfehlen, was ihr an meiner Stelle nehmen würdet von den beiden?
Noch eine persönliche Anmerkung, die sich aus unzähligen Gesprächen ergeben hat und ich mich daher hier an erfahrene Bauherren bzw. Experten wenden möchte:Ich persönlich habe so ein ungutes Gefühl, wie wenn fast "alle", ob Architekt oder Baumeisterbetrieb, einen finanziell oder qualitativ über den Tisch ziehen wollen, und man müsse sich dabei für das geringere Übel entscheiden... Höre leider da von sehr vielen Bekannten auf beiden seiten sehr viel negative Kritik. Darum wäre es mir sehr hilfreich aus meiner subjektiven Sicht eine etwas objektive Sicht der Dinge zu bekommen um mich besser entscheiden zu können. Ich möchte mein "schlechtes Bild", das ich mir durch die Gespräche gebildet habe los werden, damit ich mit einem klareren Kopf besser entscheiden kann. (bitte diesen Absatz nicht als Angriff beurteilen, sollten hier Architekten oder Baumeister antworten. Diese Laienmeinung hat sich eben aus mehreren Kennenlerngesprächen mit den beiden Arbeitsgruppen so ergeben.)
Vielen Dank für eure Hilfe schon im Voraus!
Würde mich sehr über Tipps und Ratschläge freuen!
Lg, Luke
(Ich habe in diesem Forum schon etliche Tipps gelesen, über die Vor und Nachteile der beiden Arbeitergruppen, aber so richtig zum Entschluss bin ich dann doch nicht gekommen bei meinem spezielleren Fall, weil ich eben auf keinerlei Erfahrungen zurückgreifen kann. Alle Leute in meiner Umgebung raten mir von einem Architekten ab, weil der zu viel kostet, und von einem Baumeister weil der zuviel verpfuscht und nicht preisstabil ist etc. Also diese Grundsatzentscheidung fällt mir äußerst schwierig.)

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