Abschaltung analog Telefon

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Alpenwelt

New member
31. Dez. 2015
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Hallo

Swisscom stellt das analoge Telefonnetz 2017 ab.

Ich habe folgendes Problem.

Multimedia Steckdose in jedem Raum.

Patchpanel im Technikraum für Telefon (RJ11) , Internet (RJ45) und TV (Coax).

Internet mit der 2 Raum Lösung von UPC mit der Horizon Box.

Telefon per Sunrise mit DECT Geräten. Basisstation zur Zeit im EG Wohnzimmer.

Modem für das Internet im Technikraum und Horizon Box im Wohnzimmer.

Darum habe ich auf dem Internet nur 100 MB statt 1 GB. Will ich 1 GB Internet muss ich die Telefonleitung dafür aufgeben.

Nun kann ich das Telefon Kabel an der Dose abhängen lassen und mit dem RJ45 Anschluss verbinden lassen um 1 GB zu erhalten.

Dann muss ich nur die DECT Basis Station in den Technikraum verlegen.

Jedoch habe ich dann nur noch im UG und EG und nicht mehr im OG eine Telefonverbindung.

Demnach kann ich die DECT Basisstation nicht in das UG verlegen.

OK, also neue IP Telefone kaufen, aber, hierzu finde ich bei UPC keine Informationen ob dies dann auch funktioniert.

Anbei unser Netzwerkplan als pdf.

Ziel für mich ist 1 GB LAN in allen Räumen (UG / Keller, EG, OG) und per Schnurlostelefon aus jedem Raum (inkl. EG / Keller) telefonieren zu können.

Hat das jemand mit der 2 Raum Lösung für Internet und TV von UPC und Telefonie über (Sunrise) realisiert (inkl. UG / Keller) und wenn ja wie?

Alle Lösungen die ich bisher gefunden habe gehen von einer 1 Raum Lösung aus, wo das Modem im EG / Wohnzimmer installiert ist und an diesem auch die Basistation vom Telefon angeschlossen ist!

Besten Dank

Freundliche Grüsse

Alpenwelt

Anhang anzeigen netzwerk.pdf

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Salü

Schau dir doch mal die Dirigon Lösung von Feller an. Vermutlich kannst du damit dein Problem lösen.

Da läuft alles Standard mässig auf rj45, mit Telefon und Tv Verstärker
Lg Turbo

 
@Turbo, hast du meine Frage korrekt Verstanden?

Aber, ev. habe ich es nicht korrekt formuliert.

Besten Dank für diesen Hinweis.

Das hilft mir leider in der Kombination UPC TV / Internet mit der 2 Raum Lösung und Sunrise DECT Telefon im Keller nicht weiter.

 
Salü

Kenne die Lösung welche du hast nicht und weiss auch nicht ob du Kat7 Kabel verlegt hast.

Kann auch deinen Link nicht öffnen. (keine Berechtigung😆)

Ich habe die Dirigon Lösung seit vielen Jahren. Bei mir kann ich egal was im Rack patchen und auf alle Rj45 Dosen verteilen. Egal ob Tv, Radio, Analog,Isdn, Ip Telefon und oder Daten und Internet. Daher mein Gedankengang das du mit wenigen Erweiterungen aus deinem vermutlich ziemlich beschränkten System etwas zukunftfähiges machen kannst.

Sorry

Lg Turbo

 
1. Finde den Platz, wo die Basisstation des Telefons stehen soll, damit du guten Telefonfunkempfang im ganzen Haus hast. Bei mir ist das in der Garage neben dem Haus, weil ich vertikal nicht durch die Betondecken komme, horizontal von der Garage aus komme ich aber in alle Etagen.

2. Zieh vom Router her ein Netzwerkkabel zu dem oben eruierten Ort. Es gibt immer eine Lösung, auch wenn man ab und zu mal in einem Elektrorohr fahren muss.

3. Krimpe Netzwerkstecker an das eingezogene Netzwerkkabel und verbinde die Basisstation des Telefons mit dem Router oder Switch. FERTIG!

Mit VOIP bist du übrigens auch nicht mehr an einen Provider gebunden, kannst mehrere aufschalten und entweder vor jedem Anruf den Provider manuell auswählen oder anhand der Vorwahl automatisch auswählen lassen. Für Gespräche nach D habe ich beispielsweise automatisch einen deutschen Provider und telefoniere dann zum nationalen Tarif von D.

Bei den Telefonen kann ich die IP-tauglichen Gigasets sehr empfehlen.

 
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Salü Alpenwelt

Habe eher gedacht das im Rack evtl. der Dirigon Telefonverstärker eingebaut werden kann. Danach können bis zu vier Telefonanschlüsse pro Verstärker auf die vorhandenen Rj45 Multimediadosen gepatcht werden.

Weiss halt nicht was du für ein System und wie viele Multimediadosen pro Raum du hast.

Wenn das funktioniert sind die Kosten bei einigen 100.- Franken.

Sind übrigens glaub nur geschirmte Kat 5 und nicht Kat 7 Kabel.

So könntest du die Telefonstationen im gewünschten Raum aufstellen und hättest das Netzabdeckungsproblem gelöst.

Wird aber so wie ich die Situation mitlerweile einschätze bei deinem System nicht funktionieren.

 
Das kommt halt davon das ich lieber optimiere, wenn mir eine vorhandene Lösung als ungünstig erscheint und nicht am alten Zopf hänge. Sorry,

Habe von der Upc Horizon Lösung keine Ahnung. Wegen dem Telefon gibt es Funkverstärker so das dies auch im OG noch funktioniert

 
Danke, nur unbeantwortete Fragen zur Abschaltung der analog Telefonie der Swisscom.


Viele Fragen gibt es ja nicht und unbeantwortet bleibt keine, schon gar nicht in diesem Forum.

Wenn du es geschafft hast, einen PC oder ein mobiles Gerät mit dem Internet zu verbinden und dieses Forum hier aufzurufen, dann wirst du auch noch ein weiteres Gerät mit dem Internet verbinden können.

Ich versuche es mit ein paar ganz grundsätzlichen Informationen, damit du dahinter kommst, was du brauchst und was du nicht brauchst.

Hardware:

Du brauchst ein IP-fähiges Telefon, vermutlich kabellos (DECT). Also eine Basisstation mit einem oder mehreren Funktelefonen. Natürlich gibt es auch kabelgebundene Tischapparate. Die bekannten Onlinehändler (Brack, Conrad, Digitec, usw.) bieten ein grosses Angebot für wenig Geld an. Ich empfehle aus eigener Erfahrung die IP-fähigen Geräte von Gigaset. Vorhandene Funktelefone von Gigaset können auch an eine neue IP-fähige Basis angemeldet und somit weiter genutzt werden.

Standort:

Die Basis soll an einem Ort stehen, wo der Empfang im ganzen Haus sichergestellt ist.

Anschlüsse:

Die Basis braucht Strom und natürlich muss sie ans Netzwerk (mit Zugang zum Internet) angeschlossen werden. Falls weiterhin auch noch analog telefoniert werden soll (bis zur Abschaltung), dann kann auch zusätzlich noch ein analoges Telefonkabel angeschlossen werden, dies ist aber nicht zwingend. Zwingend ist natürlich die Verbindung zum Internet via Netzwerkkabel.

Dienste und Provider:

Internet hast du offensichtlich schon daheim, der Internetprovider spielt keine Rolle. Bei der IP-Telefonie werden Daten über das Internetprotokoll übermittelt wie beim surfen auch.

Dann brauchst du einen oder mehrere VOIP-Provider, dort meldest du dich an und speicherst deine Zugangsdaten auf der Basisstation ab. Es stehen dir alle VOIP-Provider der ganzen Welt zur Verfügung. Vermutlich registrierst du dich an erster Stelle bei einem schweizer VOIP-Provider, dann kannst du deine jetzige Nummer mitnehmen und hast gute Konditionen von und nach schweizer Nummern. Wenn du öfters ins Ausland telefonierst, dann nimmst du an zweiter Stelle noch einen VOIP-Provider aus dem entsprechenden Land. Alle Anrufe dorthin hast du dann zum nationalen Tarif des jeweiligen Landes. Du kannst mit einem kleinen Trick auch bei einem ausländischen VOIP-Provider eine Festnetznummer registrieren. Ich bin bei mir zuhause in der Schweiz auch auf einer deutschen Festnetznummer erreichbar, Anrufer aus Deutschland wissen das sehr zu schätzen. Aber bleiben wir bei den Basics, die musst du erst mal begreifen.

Was bedeutet das nun für deine Hausinstallation?

Ganz einfach, sieh zu, dass deine Telefonbasis ans Netzwerk mit Internet kommt! Telefonleitungen im Haus brauchst du keine mehr, kannst alle Kabel durch Netzwerkkabel ersetzen. Falls dir dein Elektriker irgendwelche komischen und teuren Kombidosen verkauft hat - tja - dann tut es mir leid: die kannst du alle abbauen und durch normale Netzwerksteckdosen ersetzen. Telefonsteckdosen brauchst du keine mehr. Natürlich kannst du dir die Dose auch sparen (wie bei mir in der Garage), lass das Kabel beim einziehen etwas länger, dass es bis zur Telefonbasis reich, und crimpe einen RJ45 Stecker dran und schiebe diesen in deine Basis rein.

 
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Dann muss ein Repeater her. Gibt es bestimmt zu jedem besseren System, jedenfalls bei Gigaset kein Problem.

Die LAN-Verkabelung im ganzen Haus hat ja mit der Umstellung des Telefons auf VOIP nichts zu tun. Du brauchst für VOIP einfach eine LAN-Dose an der richtigen Stelle. Für VOIP muss es auch nicht zwingend 1Gbit sein, aber klar, ich habe auch im ganzen Haus 1Gbit. Aber wie gesagt, die ganze Hausverkabelung hat mit VOIP grundsätzlich nichts zu tun. Beim Einziehen neuer Kabel oder Setzen neuer LAN-Dosen kann ich dir nicht helfen, das musst du schon selbst machen.

Die von dir genannten Telefonprovider sind vermutlich nicht die günstigsten VOIP-Provider für Gespräche von und nach der Schweiz. Gib mal in Google "voip schweiz" ein.

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Hallo @postit, Ein Repeater für schnurlose IP Telefone vom UG ins OG? Darf ich um ein konkretes Model bieten für entsprechende Telefone und den Repeater? Ich habe diesbezüglich nichts gefunden. Welches System hast du diesbezüglich persönlich im Einsatz, welchen den Bereich UG - OG abdecken?

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Auf der Homepage von Sunrise habe ich gar kein unabhängiges Angebot für VOIP gefunden. Es wird immer verlangt, dass man bei Sunrise ein Internetabo (ab CHF 40 im Monat!!!!) haben muss und man ist auch an das Modem von Sunrise gebunden. Vergiss diese Angebote von Sunrise, hast du mal geschaut, was eine Minute (!) telefonieren kostet? Für das Geld kannst du eine Stunde telefonieren. Technisch ist das zwar schon VOIP, aber es ist nicht frei und unabhängig vom Internetabo und einfach schweineteuer.

Hallo @postit, Ein Repeater für schnurlose IP Telefone vom UG ins OG? Darf ich um ein konkretes Model bieten für entsprechende Telefone und den Repeater? Ich habe diesbezüglich nichts gefunden. Welches System hast du diesbezüglich persönlich im Einsatz, welchen den Bereich UG - OG abdecken?


Ein Beispiel: http://www.gigaset.com/ch_de/gigaset-repeater-2-0.html

 
Hallo Alpenwelt, die von postit beschriebene VoIP-Telefonie betreibe ich in unserem Haus seit dessen Erstellung...also seit ca 5 Jahren.

Das Patchpanel für Telefonie (RJ11) war lediglich kurze Zeit in Betrieb, der damalige Elektriker zog vorausschauend anstelle der Telefonkabel RJ11 die RJ45-Kabel zu den Multimediadosen + ein Reserverohr für zwei weitere Netzwerkkabel zu den Dosen. Damit stehen für jeden Raum vier Netzwerkports zur Verfügung.

Ein kleiner Unterschied zu postit's Vorschlag könnte Dich womöglich interessieren. Ich habe meine Tel-Nr. noch nicht zu einem VoIP-Provider portieren lassen, sondern verwende immer noch ein Analog-Telefonsignal von meinem Festnetz-Telefonanbieter (in meinem Fall Swisscom). Dieses speise ich direkt in meine Fritzbox 7390 (7490) ein. Die Fritzbox betreibe ich als Telefonanlage (Adressbuch, Combox, Providerwahl aufgrund Vorwahl, usw). Die Fritzbox ist fähig, das analoge Signal ins Voip-Signal umzuwandeln. Dieses Signal greife ich mit einem Gigaset Dx800a Telefon ab, das bei uns im mittleren Stockwerk positioniert ist - angeschlossen per Netzwerkkabel + Strom) Dieses Telefon dient als Basisstation für vier Freihand-Dect-Telefone und einem DECT-Headset. Diese Modifikation habe ich beim Dx800a von einem spezialisierten deutschen Unternehmen machen lassen (weitere Infos über PN). Normalerweise lassen sich bei diesem Telefon lediglich Bluetooth-Headsets mit massiv verkürzter Reichweite anschliessen.

Ein Repeater wird in unserem dreigeschossigen Haus nicht benötigt, die Verbindung ist in sämtlichen Räumen unseres Hauses gewährleistet - das Dect-Modul im Gigaset-Telefon scheint viel Power zu besitzen.

Beim Telefonieren ist es nun so, dass sich das Dx800a zuerst über VoIP bei der Fritzbox einwählt und die Fritzbox über die Analog-Leitung die gewählte Nummer beim Swisscom-Provider freigibt - und natürlich auch beim eingehenden Weg.

Wer Interesse für die dazu nötigen Einstellungen bei der Fritzbox bekundet, soll sich per PN bei mir melden.

Der Clou an der ganzen Sache ist zudem, dass ich bei einer künftigen Umstellung der analogen zur VoIP-basierenden Telefonie mit zwei Mausclicks das Setting geladen haben werde.

Natürlich verwende ich ebenfalls einen VoIP-Provider für Gespräche ins Ausland - postit, den Trick mit der Einbindung eines deutschen Providers würde mich interessieren, bitte PN senden[emoji106]

Einen weiteren Hinweis hätte ich für alle UPC und Sunrise Benutzer: Die Fritzbox lässt sich auch bei diesen Anbietern als Telefonanlage verwenden (und als Wlan-Accesspoint), es ist einfach darauf zu achten, dass die Fritzbox nicht routet (Fritzbox ans LAN der jeweiligen Box (Horizon oder Sunrise-Fritzbox) anschliessen.

Weiterer Vorteil mit VoIP: Mit der richtigen Konfiguration lassen sich mehrere Gespräche gleichzeitig führen.

Einen letzten Hinweis zum Gigaset DX800a. In vielen Foren wird dieses Telefon als fehlerbehaftet beschrieben, ich bin in den letzten 5 Jahren mit diesem Telefon sehr gut gefahren. Softwareupdates habe ich keine gemacht, es ist immer noch die ursprüngliche 96er Software drauf. Diese Software zeigt keine Fehler und erfüllt unsere Wünsche des Telefonierens.

Kurz zusammengefasst: Die Fritzbox fungiert als TK-Anlage, das Gigaset DX800a als Telefonbasisstation für die schnurlosen DECT S810 Handtelefone. Die Kommunikation zwischen der Fritzbox und des Gigaset DX800a erfolgt per VoIP.

 
Habe seit letztem Jahr keinen Festanschluss mehr und habe auf VoIp gesetzt. Habe eine Fritzbox 7390 mit dem DECT-Telefon von AVM. Der swisscom Router steht im Keller und im EG ist dann die Fritzbox. Empfang haben wir mit dieser Lösung über alle Stovkwerke hindurch. Telefonieren tue ich über sipcall. Diese haben nun leider eine Monatsgebühr eingeführt. Weiss jemand ne alternative?

 

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