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  1. #1
    Wolfmann ist offline Mitglied
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    Zug
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    Standard Betonsteine am Pool sanieren

    Unser Pool ist schon etwas älter und von mittlerweile nicht mehr so schönen Steinen umgeben. Es handelt sich um Betonsteine, die ursprünglich weiss waren. Vor etwa 5 jahren sollen diese weiss gestrichen worden sein. Leider weiss ich nicht, um was für eine Farbe es sich dabei gehandelt hat.

    Die Steine haben sich im Laufe der Zeit unterschiedlich gesetzt und wir wollen eigentlich eine ordentliche und ebene Oberfläche haben. Ein Ersatz mit Natursteinen odere anderen schönen Materialien ist aber ordentlich teuer und passt eigentlich nicht zu unserer aktuellen Planung. Deshalb frage ich mich, ob es zumindest eine Möglichkeit der hochwertigen Oberflächensanierung gibt. Im Netz habe ich keinen Ansatzpunkt gefunden. Weiss hier jemad weiter?

  2. #2
    turbo Gast

    Standard

    Hi
    So wie ich es verstanden habe, darf es nicht viel kosten.
    Wenn Du viel, viel Geduld hast, kannst du mit dem Teil die Steine eben schleifen. Auf jeden Fall bringst Du die Farbe locker weg, so das Du neu streichen kannst.
    Relativ günstige aber anstrengende Lösung.
    Diese Scheiben kriegst du in jedem Baucenter und im Fachhandel.
    Oder aber mit solch einem Gerät. Eventuell kriegst du das in der Baumaschinenvermietung.
    Turbo
    Geändert von turbo (09.02.2008 um 19:22 Uhr)

  3. #3
    Avatar von Pfälzer
    Pfälzer ist offline Super-Moderator
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    Standard

    Hallo Wolfmann,

    bevor Du an eine Farbsanierung denkst, solltest Du zuerst den Grund für die unterschiedlichen Setzungen des Belages (ich denke Du meinst generell das umlaufende Plattenband oder die Randabdekung zum Pool?) feststellen!
    Ggf. sind hier in der Zwischenzeit durch Setzungen auch Hohlräume entstanden, die es zuerst zu verfüllen und verdichten gilt! Evtl. solltes Du die Platten (alte oder neue) im Magerbeton verlegen.

    Gruß vom Pfälzer

  4. #4
    Wolfmann ist offline Mitglied
    Registriert seit
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    Standard

    Wir haben momentan zwei Kostenvoranschläge von rd. 30-40.000 CHF für Abbau der bisherigen Platten und Neuanlage. Das ist uns momentan wohl wirklich zuviel und deshalb die Frage, was es an günstigeren Alternativen gibt; eventuell eine passable Übergangslösung für 5 Jahre oder so.

    @Turbo Vielen Dank für die Anregungen. Die kleine Lösung scheidet aber sicher aus, da ich zu wenig Zeit habe. Ich werde die Arbeiten eher nicht selber machen, suche aber die richtige Herangehensweise. Die zweite Variante ist daher schon eher was. Ich frage mich nur, mit was für Materialien man nach der Vorbereitung die Oberfläche dann behandelt und wie das dann aussehen wird.

    @ Pfälzer Die Höhenunterschiede (nichts wirklich aussergewöhnliches) betreffen im wesentlichen das umlaufende Band, wo tatsächlich der Untergrund überprüft werden müsste. Da wir aber auch in Richtung einer max. 5-jährigen Übergangslösung überlegen könnten wir das auch weglassen (??), wenn mit der genannten Maschiene eine ausreichende Begradigung und ansehnliche Oberflächenbahandlung möglich wäre.

  5. #5
    Avatar von Pfälzer
    Pfälzer ist offline Super-Moderator
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    Standard

    @ Pfälzer ....Übergangslösung überlegen könnten wir das auch weglassen (??), wenn mit der genannten Maschiene eine ausreichende Begradigung und ansehnliche Oberflächenbahandlung möglich wäre.


    Hallo Wolfmann,

    also ...weglassen... sollte man so etwas nicht so einfach.
    Du gibst ja auf jeden Fall Geld aus! So oder so, wirst Du ja Arbeiten am Belag ausführen (bzw. lassen) und würdest Gefahr laufen, dass das ganze umsonst war, wenn sich anschließend die Höhendifferenzen mehren?

    Da das Becken ja wohl eingelassen ist, wird sich wohl die Hinterfüllung der damaligen Baugrube gesetzt haben. Wenn die derzeitigen Platten auch nur geringe Differenzen aufweisen, so kann es trotzdem sein, dass sie sich zur Zeit nur gegenseitig verklemmen (weil noch als geschlossener Belag), sich darunter aber bereist ein größerer Hohlraum befindet!
    Läuft oben Wasser (zwischen den Fugen/Plattenstößen) ein, wird sich dies Schadensbild ggf. relativ schnell, noch negativer darstellen!
    Auch kann der Einsatz von Geräten mit entsprechenden Vibrationen/Eigengewicht bei dem Arbeitseinsatz, dies dort noch verstärken. Zur Zeit laufen ja wohl nur Personen über diese Flächen.

    Ich würde auf jeden Fall mal eine "Probestelle" vorschlagen. Hierbei siehst Du ja, ob im Unterbau schon einiges fehlt, oder ob dies einen anderen Hintergrund hätte?

    Ein unebener Randbereich birgt auch immer eine gewisse Unfallgefahr. So eine angehauene Zehe kann schon schmerzlich werden.

    Gruß vom Pfälzer

  6. #6
    Wolfmann ist offline Mitglied
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    Standard

    Ich habe mal ein paar Fotos zur besseren Orientierung gemacht. Dabei ist auch eines vom Untergrund. Ich habe dabei eine beliebige Platte am Rand hochgehoben und den Untergrund fotografiert. Für mich sieht das relativ "gut" aus, aber das heisst leider nichts.

    Dumme Übergangslösungen wollen wir auf keinen Fall machen. Vielen Dank daher für die kritischen Hinweise.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  7. #7
    Avatar von Pfälzer
    Pfälzer ist offline Super-Moderator
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    DE+CH
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    Standard

    Hallo Wolfmann,

    ich dachte bei den "Randplatten" eigentlich an die Platten direkt am Pool. Wenn Du nun aber die Randplatten zum Rasen gemeint hast (die welche unterschiedlich hoch liegen), dann ist dies wieder eine andere Situation.

    Bei der angehobenen Platte ist zwar der Verlegesplitt/kies noch sauber liegend vorhanden, aber wie Du siehst, spült sich aus der Rasenseite Erde ein, bzw. wächst das Gras zwischen die Plattenfugen.
    Hierdurch werden die einzelnen Platten auch angehoben, speziell bei Frost und Tauwetter im Winter, sowie in der Wachstumsphase im Sommer.

    Solche Terrassenbeläge sollten eigentlich immer zur Rasenfläche eine saubere Trennung haben. Dies ist meist per Randstein oder Rasenbordstein am einfachsten zu lösen. Dies fehlt hier leider komplett.

    Einfache Zwischenlösung wäre dann eigentlich diesen Randbereich, bevor die neue Farbe in Spiel kommt, in seiner Lage zu verbessern.
    Hierzu solltest Du diese Platten anheben, setilich lagern, den zu nahen Rasenbewuchs abstechen, ggf. den Verlegesplitt/kies etwas begradigen/auffüllen und die Platten wieder neu verlegen und verfugen.

    Den Rasen würde ich dabei lieber etwas mehr wegnehmen und die Fehlfläche einfach mit Sand anfüllen. Dies wächst in den Jahren eh wieder zu.

    Da es sich hier ja wohl um strukturierte Betonplatten handelt, könntest Du die Platten auch mit einem Hochdruckreiniger abstrahlen und nach Trockung mit einer Betonfarbe, per Farbrolle, einfach erneut überstreichen.

    Wenn Du hier schleifen würdest, wäre die ganze Oberflächenstruktur hinüber!

    Gruß vom Pfälzer

 

 
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