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125-149²: 13,33%
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Ergebnis 8 bis 10 von 10
  1. #8
    Avatar von Pfälzer
    Pfälzer ist offline Super-Moderator
    Registriert seit
    11.10.2007
    Ort
    DE+CH
    Beiträge
    6.172

    Daumen hoch ..Unklares klären wird dann direkt

    Hallo Gert,


    Zitat Zitat von gert1957 Beitrag anzeigen
    Hallo Pfälzer,


    Verstehe ich das richtig, dass diese Konter/Ausgleichslattung praktisch einerseits als Abstandhalter zu den Platten für die Unter-Träger-Dämmung dient und andererseits damit man den Raum zwischen und über den Füllhölzern geschickt füllen kann? Die Dämmung zwischen den Trägern hast du ja in deinem hübschen Bild nicht eingezeichnet.
    Ja, so kann man es sehen. Die Ausgleichslattung hilft Dir auch dabei evtl. Unebenheiten, durch mehr oder minder dickes unterlegen (bevor man diese Lattung fest an die Füllhözer schraubt) flächig auszugleichen. Dies liese sich zwar auch noch bei der eigentlichen Lattung für die Platten machen, aber dort arbeitet es sich leichter, wenn alles schon gerade ist und man nur noch schrauben und anbringen muss. Die Dämmung habe ich zwar nicht gezeichnet, aber ich gehe davon aus, dass Du dies auch so richtig einbaust.
    Nur durch den Einbau dieser Ausgleichslattung erhälst Du die Möglichkeit auch unter den Betonrippen noch eine Dämmschicht einlegen zu können.


    Der Abstand zwischen den Trägern ist ca. 55 cm, was ja dann zu genau solch einem Abstand der Konterlattung führen würde, wenn man diese einfach mittig festschraubt (Zufall? ). Nein, Glück! Die Ausgleichslattung kann in dieser Höhe ggf. auch an der Wand, als Randholz angedübelt werden, falls dort die Betonrippe nicht press dran liegen würde. Die normale Lattung für die Platten, sollte man, wenn es reicht, nicht mehr als 10-15 cm frei überstehen lassen. Besser ist hier immer eine feste Fixierung. Um so schneller wird die ganze Konstruktion "steif".


    Da wir zu 3-4 arbeiten, kann da sicher auch einer seinen Finger drauflegen.
    ..nun, das überlasse ich Dir und den Helfern. Aber ich würde trotzdem eine Fixierung anraten. Es ist punktuell ggf. auch etwas "voll" auf der Gerüstfläche und wenn man von unten die Ausgleichslatten hochschraubt, dann geht dies viel einfacher, wenn das obere Füllholz relativ fest sitzt.

    Den Absatz habe ich jetzt nicht verstanden. Du schreibst von "Dämmplatten". Meinst du damit Mineralwolle?
    Ja, die habe ich damit gemeint.

    Und ist die Mindestdicke nicht durch die Trägerhöhe und den freien Raum gegeben?
    nein, die "Mindestdicke" gibt das System vor, nach der Du dann die Feuerwiderstandsklasse erreichst. "MEHER" kannst Du dann natürlich immer machen. Wenn Du 20 cm oder mehr einlegst hast Du dies auf jeden Fall schon erfüllt.
    Da es die Mineralwolle/Steinwolle in verschiedenen Klassen gibt, musst Du nur schauen, was Dein Anbieter (Fermacell/Knauf/Rigips/..) als Minimum vorschreibt!


    Oder ist es nun Dank Dampfsperre egal, wenn der Raum nicht ausgefüllt wird?
    Wäre es, aber wenn Du Dir schon die Arbeit machst, würde ich das Maximum oder in lieferbaren Stärke, die Hohlräume füllen. Die Materialkosten sind hier nicht so relevant. Da im Baumarkt meist nur dünnere Dämmplatten vorrätig sind, kannst Du diese auch versetzt in 2 oder mehr Lagen einbringen.

    Wie Du siehst, klar ist es noch nicht ganz, aber mit deiner Hilfe hat der Winter noch nicht mal angefangen und wir sind bald fertig.
    ...so, nun ist es wieder etwas "klarer" geworden. Ansonsten musst Du nur fragen. Wenn Dir im richtigen Winter die Arbeit ausgeht, dann überlege Dir rechtzeitig, ob noch etwas anderes ansteht? Noch reicht die Zeit zur Planung und Vorbereitung.

    Grüße,
    Gert

    PS: Dein Beitrag wäre ein toller Eintrag auf pfaelzers hausbaupedia.de.
    Ja, das wäre ggf. keine so schlechte Idee. Da aber ja auch schon Skizzen von mir, hier aus dem Forum, weltweit von Google gefunden werden, reicht dies evtl. schon aus......

    Gruß vom Pfälzer

  2. #9
    Avatar von Pfälzer
    Pfälzer ist offline Super-Moderator
    Registriert seit
    11.10.2007
    Ort
    DE+CH
    Beiträge
    6.172

    Reden Alternativen gäbe es natürlich auch noch

    Hallo Gert,

    eine Alternative möchte ich Dir natürlich nicht vorenthalten.

    Anstelle der Füllhölzer und der Ausgleichslattung kann man natürlich auch eine gesamte Abhängung mit dem im Handel erhältlichen "C-Profilen" machen.

    Speziell für die Decken gibt es hierzu Abhänger, welche Du in der Höhe passend den Gegebenheiten, verstellen kannst. Hierin eingehakt wird ein erstes C-Profli und anschließend quer dazu, darunter ein weiteres, passend zum Plattenabstand (hier gemeint die Gipsplatten!) geschraubt.

    Hier ist jedoch das anbringen der Dampfsperre etwas aufwändiger, da diese vorab nur geklebt werden kann (bei Holz kann sie getackert werden und ist somit schneller fest).
    Zudem musst Du die eigentlichen Abhängestäbe (verstellbar) einzeln, über Kopf, in die Betondecke bohren und dübeln. Das ist mit einer gewissen "Fitness" in den Armen verbunden.
    Ggf. kann man sich auch Schussgeräte (Hilti) ausleihen womit man diese direkt in der Betondecke befestigen kann. Ohne dies, nur mit Bohrmaschiene oder Bohrhammer, wird es schon etwas zeitraubender und schweißtreibender.

    Aber, er wäre eben eine Alternative.

    Gruß vom Pfälzer

  3. #10
    gert1957 ist offline Mitglied
    Registriert seit
    25.08.2008
    Ort
    D
    Beiträge
    11

    Standard

    Hallo Pfälzer,


    vielen Dank für Deine Antwort.

    Ich denke nun müsste alles klar sein. Wir werden wohl bei der ursprünglichen Holzlatten-Strategie bleiben, da diese wohl einfacher und günstiger sein müsste.

    Wir haben nun einmal ein Angebot zu den Materialien bei unserem lokalen, überteuerten Baustofflieferanten beantragt. Da bin ich mal gespannt...

    Ich werde dann viele schöne Bilder von der praktischen Umsetzung machen, damit der Thread nicht nur Theorie bleibt.


    Grüße,
    Gert

 

 
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