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Ergebnis 8 bis 12 von 12
  1. #8
    Avatar von bedaundursina
    bedaundursina ist offline Mitglied bedaundursina befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Registriert seit
    25.02.2009
    Ort
    Noch Zürich, bald Weesen (SG)
    Beiträge
    12

    Frage Elegante Kompaktsystem-Lösungen mit hohem Solaranteil gesucht!!!

    Ganz herzlichen Dank für die interessanten Feedbacks ! Dieses Forum ist echt ein Hit! Dank euch ist uns nun einiges klarer geworden.

    Wunderschöne Idee - ein Minergie-P-Haus mit hohem solarem Deckungsgrad. Für uns aber wohl nicht machbar. Wir brauchen den Platz zum Wohnen (geplante Familiengrösse: vier Kinder ) - da passt einfach kein 10'000 Liter-Speicher rein... Von den Kosten ganz zu schweigen.

    Die Frage ist jetzt: Was ist der sinnvolle Kompromiss? Wie kann ich die Sonne so gut wie möglich nutzen - ohne aber einen Speicher einbauen zu müssen, der Raum- und Finanzbudget sprengt? An den Warmwasserkollektoren möchten wir festhalten. Damit würden wir bei guten Bedingungen die Bodenheizung und das Brauchwasser erwärmen. WELCHES ZUSATZSYSTEM IST EMPFEHLENSWERT?
    Was sind Beispiele für elegante Kompaktsystem-Lösungen, welche einen hohen Solarunterstüztungsgrad zulassen? Für Hinweise auf geeignete Anlagen und eigene Erfahrungswerte sind wir sehr dankbar!

    Beda & Ursina

  2. #9
    Avatar von rollwett
    rollwett ist offline Donator rollwett befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Registriert seit
    26.09.2008
    Ort
    BE (CH)
    Beiträge
    244

    Standard

    hallo bedaundursina

    am besten geht ihr mit diesen fragen mal zu einem entsprechenden planer.

    ich war mit dem architekt ganz zu beginn unserer planung beim 'SolarJenni'. (von der firma Jenni war ja hier auch schon die rede.) der fachmann dort konnte uns ganz konkret sagen resp. ausrechnen, mit wie viel solarfläche wir welchen nutzen bekommen. und passend, wie gross der speicher sein muss.

    ich habe die genauen zahlen nicht gerade im kopf. aber es war die rede von warmwasser mit 6-9 quadratmeter solarkollektoren. mit 10 - 20 m2 bekommt man dann zusätzlich die entsprechende heizungsunterstützung vor allem in der übergangszeit.
    abhängig ist natürlich das ganze von der ausrichtung gegen süden und der dachneigung.
    ein kombispeicher für warmwasser und heizung zu diesen kollektorflächen kann noch im keller untergebracht werden. das zusätzliche heizsystem kann dann daran angeschlossen werden. das kann eine wärmepumpe, holzheizung oder anderes sein.

    die frage ist auch, ob ein elektroeinsatz für den boiler nötig ist.
    wenn mal 3 wochen die sonne nicht scheint, muss das wasser auch im sommer geheizt werden können. mit einer wärmepumpe ist das möglich. oder mit einer holzheizung. dann braucht es den elektroeinsatz gar nicht.


    wir planen nun 15 m2 solarkollektoren. dazu eine holzheizung für stückholz. und einen grossen speicher. (die grösse weiss ich nicht auswendig.)
    das haus ist süd-südwest ausgerichtet und die dachneigung ist 40°. elektroeinsatz brauchen wir nicht.
    damit können wir das warmwasser zum allergrössten teil mit solar aufheizen. in der übergangszeit reicht das solar auch noch für die heizung. und zusätzlich feuern wir ein!

    rollwett
    Profilbild ist freundlicherweise von Wellingtonia zur Verfügung gestellt. Danke!

  3. #10
    ibo
    ibo ist offline Ausgetreten ibo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Registriert seit
    22.03.2007
    Ort
    0000
    Beiträge
    468

    Standard

    Hallo Beda,
    Für die weitere Definierung braucht ein Gebäude der auf ein Parzelle mehr oder weniger Positioniert ist. Hier muss man möglich ans Limit gehen und energetisch das best mögliche herausholen. Dann hat man ein Bild was in etwa Wärmebedarf und Budget ist.

    Dann schaut man was ist an Bauherren sympathisch, mit Holzheizen + Solar oder WP. dann rechnet man die Nötigste aus. Oder man legt von vorne die Regeln fest. z.B. wasser führende Zimmerofen + termische Solarergänzung. Dabei Übertreibung nützt nichts.

    LG ibo

  4. #11
    schnecke ist offline Mitglied schnecke befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Registriert seit
    08.03.2009
    Ort
    südlich der Donau
    Beiträge
    45

    Standard

    hallo,

    schau doch mal unter sonnenhaus-institut.de, vielleicht ist das was für euch.!

    Schöne Grüße aus Bayern

  5. #12
    ibo
    ibo ist offline Ausgetreten ibo befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
    Registriert seit
    22.03.2007
    Ort
    0000
    Beiträge
    468

    Standard

    Hallo Schnecke,

    Vielen Dank für den spannende Link.

    Hier kann man richtig Effizient und Proportion Analyse machen bzw. in Frage Stellen.

    Was mir so auffällt ist (download/Referenzen), dass man für den Restlichen 30 - 40 % Wärmebedarf wo die Riesenkollektorenfläche nicht deckt auch ein Anständiges Heizsystem haben. Ich habe das Gefühl, damit decken Sie die Risiko wo die Kollektorenergie doch nicht reichen wird bzw. die Sonne nicht scheinen wird.

    ***

    Ich würde an Passivhaus Gedanken nicht vorbei schiessen. Energiebedarf von einem Gebäude hat wohl mit der Energetische Architektur und Gebäudehülle zutun. Ich bin der Meinung man sollte als erstes Dämmperimeter gegen Aussenklima erweitern/optimieren anstatt die Kollektorflächen aufs Dach oder den Speicher im Keller! So ich es aus Diskussionen erfahre, dass die XXL Speicher Philosophie wird nicht von alle Fachleute vertreten! Es gibt mittlerweile Systeme mit halb so viele Kollektorflächen auskommen. (allerdings es steckt in den Kinderschuhen)

    Der Kostenvergleich unten müsste genau angeschaut werden.

    Mass gebend ist die Konstruktion Inteligents - nicht jede Isolation Erweiterung gegen Aussenklima kostet Vermögen.

    LG Ibo
    Angehängte Grafiken
    Geändert von ibo (26.03.2009 um 10:15 Uhr) Grund: Kostentabelle

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