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  1. #1
    Avatar von wermiselli
    wermiselli ist offline Mitglied wermiselli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Idee Kunstharzfliessbelag auf der Terrasse

    Hallo zusammen,

    hat jemand von euch Erfahrung mit Kunstharzfliessbelag auf der Terrasse?

    Uns interessieren Wetterbeständigkeit | wie gut kann dieser gereinigt werden? | wie fühlt sich das an, wenn man drüber läuft --> angenehm oder doch zu kratzig? | Kosten | Langlebigkeit | allgemeine Inputs und Erfahrungen

    Grüsse euch herzlich und wünsche eine gute Zeit,
    wermiselli

  2. #2
    Avatar von Pfälzer
    Pfälzer ist offline Super-Moderator Pfälzer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Standard

    Hallo wermiselli,

    das "A&O" bei solchen Belägen ist der Untergrund!
    Dieser muss fest, staubfrei und absolut trocken sein. Wenn die Terrasse ein Oberflächengefälle hat, dann wird der Belag nicht als "Fließbelag" ausgeführt, da er ansonsten wegen dem Gefälle ungleich dick wäre, sondern meist aufgespachtelt. Was aber letzendlich keinen großen Unterschied in der Qualiät ausmacht.

    Die Oberflächen sind materialbedingt "hart". Die Optik ist in vielen Varianten, wie auch die eigentliche Zusammensetzung, erhältlich. Ich nehme mal an, dass Du an einen Belag mit farbigen Quarzkörnern denkst?

    Dieser wäre im Außenbereich (wenn nicht überdacht und somit trocken) am sinnvollsten, da man hier keine Kopfversiegelung ausführen muss und somit der Belag rauh bleibt, was der Rutschfestigkeit entgegen kommt. Gleichzeitig wird sich in den verbleibenden Hohlräumen natürlich auch Wasser und Schmutz ansammeln können, welcher aber mit einem Hochdruckreiniger (die meisten Beläge vertragen dies, bei passender Dosierung gut) wieder mühelos entfernt werden kann.

    Die Wetterbeständigkeit und Langlebigkeit hängt sehr von den örtlichen Gegebenheiten ab und wie zuvor schon erwähnt, von dem Untergrund bzw. dessen Vorbehandlung.
    Dies gilt aber auch für die Anarbeitung von Bauteilen, wie zum Beispiel Bodenabläufe oder Sockelflächen entlang der Wände. Diese sollten zuvor mit einem EP-Harzmörtel, als Hohlkehle ausgebildet werden und können anschließend mit überzogen werden. Somit ergibt sich eine geschlossene, homgene Fläche.

    Aber Vorsicht, wenn die Detailarbeiten (Vorbereitung und Ausführungsdetails) nicht fachgerecht ausgeführt sind (das kostet auch entsprechendes Geld!), sind Schäden vorhersehbar. Nacharbeiten können in der Regel nicht ohne "sichtbare" Spuren ausgeführt werden (im Gegensatz zum Austausch einer beschädigten Fliese), was dann evtl. den Gesamteindruck wieder stören könnte.

    Alle Beläge mit geschlossenen Oberflächen, auch diese mit Chip-Einstreuung, würde ich im Außenbereich, hinsichtlich Rutschgefahren, z.T. schon bei leichter Feuchte, nicht empfehlen.

    Gruß vom Pfälzer

  3. #3
    Avatar von wermiselli
    wermiselli ist offline Mitglied wermiselli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Standard

    DANKE pfälzer für deine ausführungen. werde dies in diesem sinne so mit unserem architekten besprechen und bin nun mit deinen infos gut gerüstet

  4. #4
    Avatar von Pfälzer
    Pfälzer ist offline Super-Moderator Pfälzer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Standard

    Bitteschön,

    wenn ich Deine Antwort nun lese, dann handelt es sich bei Dir ja wohl um einen Neubau und weniger um eine evtl. Terrassensanierung.

    Da gelten dann noch andere Grundregeln, welche bei Ausführung mit einer Kunstharzbeschichtung (PU- oder EP-Harz) zu beachten wären.

    Aber sprich dies mal zuerst mit dem Architekten durch und teile uns/mir doch mit, was bei dem Gespräch als Festlegung heraus kam?

    Gruß vom Pfälzer

  5. #5
    Avatar von wermiselli
    wermiselli ist offline Mitglied wermiselli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Standard wir haben uns entschieden:114:

    @pfälzer: wir haben uns nun def. für den belag mit farbigen quarzkörnern entschieden.

    das ganze wird von einem fachgeschäft ausgeführt und daher sind wir sehr zuversichtlich, dass die arbeiten auf unserer terasse zu unserer zufreidenheit ausgeführt werden.

    damit wir auch wissen, wie der belag dann farblich aussieht, wird für uns extra ein beispiel gegossen, so dass wir dann farblich oder/und an der grobkörnigkeit der oberfläche noch anpassungen vornehmen können.

    denke, dass wir uns für eine gute lösung entschieden habe. wir haben dabei ein gutes gefühl, obwohl wir natürlich keine fachmänner/-frauen sind

    grüsse,
    wermiselli

  6. #6
    Avatar von Pfälzer
    Pfälzer ist offline Super-Moderator Pfälzer befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    Hallo wermiselli,

    die Beauftragung bzw. die Ausführung durch eine Fachfirma ist hier sicher angebracht und ratsam. Ggf. lasst Euch noch einige Referenzen (hier eben Terrassenbeläge) von dem Unternehmen zeigen. Dabei kann man dann auch gleich einen persönlichen Eindruck davon gewinnen, wie dies ggf. in einigen Jahren ausschaut.

    Grundlegend:
    Je gröber die Quarzkornmischung, desto größer die entstehenden Hohlräume. Da hier Wasser aufgenommen werden kann, vermindert sich auch entsprechend die Rutschgefahr. Aber es bleibt dann natürlich auch mehr Schmutz darin hängen.

    Bei hellen Quarzmischungen fällt dies entsprechend "früher" auf, als bei dunklen Farbtönen.

    Vielleicht könnt ihr einen Kompromiss finden in Bezug auf die Farbe und auf die Rauhigkeit. Es gibt einerseits volle, rund Quarzkörner andererseits auch gebrochene! Letztere haben in Bezug auf die Rutschfestigkeit natürlich die Nase vorne! Hier könnte man, zur Vermeidung von hoher Schmutzansammlung dann auch ggf. eine "Kopfversiegelung" ausführen. Dabei wird nach Aushärtung, max. am nächsten Tag, die Fläche mit den Quarzkörnern nochmals mit einer "Klar-Versiegelung" überzogen. Dies "füllt" dann die Hohlräume wieder etwas auf, lässt aber die Farbe komplett durchscheinen.

    Wichtig: Verlange eine Garantie auf UV-Beständigkeit des Materials bzw. seiner Komponenten und "Haftzugprüfungen" des Unterbodens, nach Vorgabe des Herstellers!

    Frage das Unternehmen, wie und mit was sie den Unterboden vorbereiten?

    Wie groß ist denn eigentlich die Terrasse? Benötigst Du dort auch Dehnfugen?

    Aus was besteht denn der Unterboden, denn ich gehe ja nicht davon aus, dass die Beschichtung auf die Betondecke/oder Bodenplatte, direkt, aufgebracht werden soll.

    Solche Beschichtungssysteme sind dampfdiffusionsdicht! Wenn hier etwa Feuchte vorhanden wäre, oder aufsteigen würde, dann führt dies meist zu Blasenblidungen und entsprechenden Abplatzungen.

    Gruß vom Pfälzer

  7. #7
    Avatar von wermiselli
    wermiselli ist offline Mitglied wermiselli befindet sich auf einem aufstrebenden Ast
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    abschliessend zu diesem thread noch ein bild des beispielgusses unseres fliessbelages auf der terrasse.

    optisch wäre zwar ein holzboden ansprechender, aber da wir dies nicht gerade eine praktische und pflegeleichte lösung finden, haben wir uns für den kunstharzfliessbelag entschieden.

    ...und da unsere terrasse doch satte 45m2 aufweisst, mag ich nicht jedes jahr einmal allen "krimskrams" der zwischen den holzstücken runtergefallen ist, wieder ans tageslicht befördern

    regnersiche grüsse,
    wermiselli
    Angehängte Grafiken
    Geändert von wermiselli (04.06.2008 um 10:19 Uhr)

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