Hallo zusammen
Ihr könnt mir mit eurem Rat vielleicht helfen, zumal mich das Problem habe, dass mein Architekt für ein Projekt (zu) weit voraus plant und entsprechende Honorare (50%)stellt, obschon das Bauland noch nicht einmal erworben ist und die Erschliessung der Bauzone noch nicht genehmigt ist.
Ausgangslage: Ich hatte mit dem Architekten einen Vertrag (Arch. + Bauleitung) abgeschlossen mit dem Vorbehalt, dass dieser seine Gültigkeit verliert, sollte das Bauland nicht in nützlicher Frist erworben werden können. Vom Bauern haben wir die mündliche Zusage, dass wir das Bauland bekommen, wenn das Bauland erschlossen ist. Doch die Erschliessung wurde in der geplanten Form von der Gemeinde zuletzt abgelehnt. So kann es jetzt noch Monate dauern.
Wir haben das Vorprojekt gemacht und auch die Projektphase weitgehend schon abgeschlossen. Dafür habe ich den Architekten auch entschädigt. Eigentlich würde jetzt das Baubewilligungsverfahren folgen, doch müssen wir erst auf die Bewilligung der Erschliessung und den Landkauf warten. Doch der Architekt plant einfach weiter, lanciert die Ausschreibungen, macht gar die Ausführungspläne und stellt bereits 50% der Honorare, wie wenn wir morgen schon bauen könnten. Doch machen Ausschreibungen vor der Bewilligung doch keinen Sinn, weil es noch zu Änderungen kommen könnte und die zugesagten Preise zeitlich limitiert sind. Noch weniger sind derzeit Ausführungspläne sinnvoll.
Ich werde dem Architekten vorerst keine weiteren Zahlungen tätigen, bevor wir nicht wissen, ob wir auf der besagten Parzelle überhaupt bauen können. Ist das korrekt so? Ich will ihn darauf aufmerksam machen, dass seine Honorare bezahlt werden, wenn die Überbauung realisiert werden kann. Ich kann das Fell doch nicht verteilen, bevor der Bär erlegt ist. Wie würdet ihr vorgehen?
Besten Dank für rasche Antworten!
Smarty




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