PostFinance

Sponsoren












Google Anzeigen

Login
Benutzername:
Kennwort:

Anzeige

Statistik
Themen:
13914
Beiträge:
142026
Benutzer:
18.802
Produkte:
1
Links:
4
Wir begrüßen unseren neuesten Benutzer: Kohler
Mit 1.414 Benutzern waren die meisten Benutzer gleichzeitig online (05.09.2011 um 09:22 Uhr).
Neue Benutzer:
Heute
Kohler
Heute
binga
Heute
Fau
Heute
Arollax
Heute
selui
Gestern
dlcpdm
Gestern
Momo888
Gestern
wolf26
Gestern
flodorn
Gestern
torben
Gestern
Stritzer
Gestern
leaflow
Gestern
sloeliger
Gestern
xrsbsw
Gestern
Neubau2003
Wie hoch ist eure Fensterfläche?

<25m² : 6,25%

25-49m² : 43,75%

50-74m² : 12,50%

75-99m² : 12,50%

100-124² : 12,50%

125-149²: 12,50%
Teilnehmer: 16. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen
Seite 1 von 4 1234 LetzteLetzte
Ergebnis 1 bis 7 von 24
  1. #1
    Tinu76 ist offline Mitglied
    Registriert seit
    13.12.2009
    Ort
    Olten
    Beiträge
    35

    Lächeln L/W-Wärmepumpe mit Kombispeicher und wassergeführtem Schwedenofen

    Hallo zusammen

    Für unser neues Haus planen wir den Einbau einer 5kW (laut Berechnung energetischer Nachweis) L/W-Wärmepumpe mit einem Kombispeicher mit integriertem Boiler und einem wasserführendem Hark Schwedenofen. Wohnfläche 174m2, Bodenheizung.

    Hat das jemand schon gemacht ? Ist das überhaupt sinnvoll oder was meint Ihr dazu ? Gibt es bessere Alternativen ? Auch preislich ?
    Kann mir ev. jemand gute Produkte empfehlen ? Wärmepumpe, Speicher, Ofen ? Wie gross sollte man den Speicher auslegen ? Brauchwasser, Warmwasser ?

    Bis jetzt war ich noch nicht bei einem Heizungsbauer. Wollte mir zuerst Inputs im Internet holen.

    Vielen Dank

  2. #2
    Avatar von verygood
    verygood ist offline Mitglied
    Registriert seit
    12.09.2006
    Ort
    Burgdorf
    Beiträge
    946

    Standard

    Hallo Tinu
    Grundsätzlich ist alles machbar. Die Frage bleibt, ob es wirtschaftlich betrachtet Sinn macht. Was wären die Alternativen, was sind eure Wünsche?

    Zuerst ist noch zu klären, ob ihr nach aktuellem Standard baut oder ob ihr Minergie in Erwägung zieht.

    Falls Ihr den Kaminofen primär als Wohlfühl-Heizung verwenden wollt - mit der Option zur Warmwasseraufbereitung - müsste angeschaut werden, welche Leistung der Ofen wasser- bzw. luftseitig bringt. Wie sieht das Verhältnis Wasser/LUft aus?

    Gehen wir einmal von einer Gesamtleistung von ca. 13 kW aus. Meistens ist die luftseitige Leistung bei ca. 30 bis max. 50 %. Wenn der Ofen dann im Wohnzimmer steht, der Grundriss eher geschlossen ist, dann stellt sich bei einem gut isolierten Haus schnell eine Überhitzung des Raumes ein. Damit müsste die wasserseitige Leistung eher bei 70 % liegen. Andersherum - bei einem offenen Grundriss - kann man den Prozentanteil fürs das Warmwasser reduzieren, wenn es die Berechnungen zulassen.

    Aus meiner Sicht bedingt diese Art des Heizsystems eine relativ aufwändige Technik. Für mich wäre zu prüfen, ob das Hauptsystem nicht die Wärmepumpe sein sollte. Dann reicht evtl. ein "normaler" Kaminofen auch und ist erst noch kostengünstiger.

    Ich selber bin ein Verfechter der Holzheizung aber dann als Hauptsystem mit einer Solaranlage.

    Herzliche Grüsse
    Rolf

  3. #3
    Protos ist offline Mitglied
    Registriert seit
    15.09.2009
    Ort
    Rhein Main
    Beiträge
    49

    Standard WP reicht für Bedarf aus

    Hallo Tinu76

    Ich kann verygood nur Recht geben. Für Heizung und WW reicht die WP vollständig aus, bei 5 kW Heizlast sowieso.

    Ein Ofen im Zimmer ist was Schönens, hab ich auch, und benötige 3 rm im Jahr dafür, eigentlich unrentabel. Aber schön und das seit 30 Jahren.

    Auch einen 2m? Röhrenkollektor (seit 10 Jahren) hab ich, macht im Sommer 90% des WWs. Auch schön.

    Vor 2 Jahren musste der Gaskessel ausgetauscht werden. Die Entscheidung fiel zu gunsten der LWP aus. Den Kollektor wollte ich erweitern, das ist aber höchst unrentabel. siehe auch den anderen Beitrag von mir, dort ist es grob gerechnet.

    Vorher hatte ich einen WW-Pufferspeicher mit 1000l, der neue hat 500l, das reicht für 3-4 Personen selbst bei 40°C Speichertemperatur.

    Wer mehr Temperatur für das WW haben will, muss entweder die WP hochjagen (mache ich), oder einen Heizstab einsetzen (hab ich mir gespart), oder mit einem anderen Wärmeerzeiger (Ofen nachrüsten war mir zu teuer) nachhelfen.

    Die niedrigste Investition entsteht, wenn nur 1 Wäremerzeuger, nur 1 Speicher, nur 1 Pumpe nötig sind.
    Den preiswertesten Betrieb erhält man, wenn der Wärmeerzeuger ohne Pufferung direkt ins Heizungsnetz einspeist, ohne Mischer, ohne Einzeraumregelung.

    mfg
    Protos
    ____________________
    Verschwendung abstellen bringt den größten Ertrag.
    Geändert von Protos (18.05.2010 um 13:07 Uhr)

  4. #4
    Tinu76 ist offline Mitglied
    Registriert seit
    13.12.2009
    Ort
    Olten
    Beiträge
    35

    Standard

    Vielen Dank für die Infos.

    Wir bauen nach aktuellem Standard, also kein Minergie-Haus. Der Ofen währe also nur als "Wohlfühlofen" gedacht und mit dem Anschluss an einen Speicher
    würde er sogar noch einen weiteren Zweck erfüllen.
    Der, welchen ich gesehen habe, hat 9kW 6kW Wasser / 3kW Luft. In der Schweiz koster er ca. 6000.- sFr.
    In Deutschland gibts den um die 2300.- Euro. Und es ist ein Dauerbrandofen.
    Der Grundriss des EG ist eigentlich alles offen. Ich möchte pro Raum einen elektrischen Thermostaten.

    So wie ich das verstehe meinst du, ein Speicher ist gar nicht notwendig, sondern einfach eine L/W-Wärmepumpe für Brauch- und Warmwasser. welche direkt den Boiler und die Bodenheizung speist ?
    Wie sieht es denn aus mit Sperrzeiten der Wärmepumpe ? Dann wäre doch ein Speicher sinnvoll ? Und vor allem dachte ich daran, es sei sinnvoll einen wasserführenden Schwedenofen zu verwenden, da dieser nicht viel teurer ist als ein normaler, sich der Raum in dem sich der Ofen befindet nicht so schnell aufheizt, da beim 9kW Hark-Ofen das Verhältnis glaube ich 30% Luft / 70% Wasser ist und erst noch bei extremem Aussentemperaturen, wenn die Wärmepumpe nicht mehr laufen würde, falls dies mal vorkommt, der Schwedenofen als Heizung für die anderen Räume verwendet werden kann und so nicht elektrisch zugeheizt werden muss.
    Aber wie gesagt ich hab da nicht wirklich Ahnung davon, versuche mich nur zu informieren, bevor ich mich vom Fachmann beraten lasse. Ich denke aber auch, die verkaufen einfach das, was man möchte und bei einer Heizung ist es sicher nicht einfach das Optimum betreffend Leistung, Verbrauch und Kosten zu bekommen.
    Geändert von Tinu76 (18.05.2010 um 15:03 Uhr)

  5. #5
    Avatar von Pippen
    Pippen ist offline Donator
    Registriert seit
    21.02.2007
    Ort
    Flums SG
    Beiträge
    2.057

    Standard

    @Tinu76
    Also wie wurden denn die 5KW gerechnet? Wurde ein Ofen bereits eingerechnet? Wurde die WP auch für das WW einberechnet?

    Denn ich finde 5KW für Heizung und WW bei nicht Minergie und 176m2 Wohnfläche relativ knapp.
    http://www.haus-forum.ch/image.php?u=753&type=profile&dateline=1221540724

  6. #6
    Tinu76 ist offline Mitglied
    Registriert seit
    13.12.2009
    Ort
    Olten
    Beiträge
    35

    Standard

    Nein also mein Architekt hat das als Standard rechnen lassen. Heizung L/W-Wärmepumpe laut energetischem Nachweis 5kW, dann ein separater Wärmepumpenboiler (ist glaube ich jetzt Vorschrift), weiss ich aber nicht auswendig wieviel kW dieser hat. Die 5kW wären also nur für die Heizung. Fand ich auch wenig.

    So wurde es auch in der Baubewilligung eingereicht. Er sagte mir, so wie wirs
    möchten würden wir dann zusammen mit dem Heizungsmonteur anschauen und
    anschliessend den Nachweis ändern, falls wir das mit dem Speicher so machen.

  7. #7
    Avatar von rueggli
    rueggli ist offline Mitglied
    Registriert seit
    03.06.2009
    Ort
    Leuggern
    Beiträge
    62

    Standard Schichtspeicher

    Sali Tinu 76
    Ich habe einen Schichtspeicher, bei dem alle Heizquellen zusammen kommen. (Siehe Schema)
    Mit dieser Variante kann ich den Boiler weglassen, da das Wasser via Durchlauferhitzer aufgeheizt wird. Somit fällt der Elektroheizeinsatz ebenfalls weg. Mein Ofen liefert so max. 10kW bei einem Verhältniss von ca. 30% zu 70%. Würde dies dir ebenfalls empfehlen. So kannst du im nachhinein immer noch auch eine Solarkollektor aufs Dach stellen.

    Gruss Rueggli

 

 
Seite 1 von 4 1234 LetzteLetzte

Ähnliche Themen

  1. Laute Wärmepumpe
    Von Rogerfortune im Forum Elektrisches, technische Geräte
    Antworten: 34
    Letzter Beitrag: 16.08.2011, 09:54
  2. CH Drohende Einsprache wegen L/W Wärmepumpe?
    Von VanTor im Forum Baukosten, Finanzierung und Rechtliches
    Antworten: 100
    Letzter Beitrag: 06.03.2011, 18:18
  3. Funktionsweise Heizung mit Wärmepumpe
    Von Sretch im Forum Elektrisches, technische Geräte
    Antworten: 6
    Letzter Beitrag: 13.10.2009, 18:06
  4. Kosten für L/W Wärmepumpe realistisch?
    Von hfede im Forum Elektrisches, technische Geräte
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 03.01.2009, 10:16
  5. CH Umfrage zur Warmwasseraufbereitung mit Wärmepumpe
    Von Greti im Forum Elektrisches, technische Geräte
    Antworten: 19
    Letzter Beitrag: 14.10.2008, 06:54

Stichworte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •  

Alle Zeitangaben in WEZ +1. Es ist jetzt 17:45 Uhr. Powered by vBulletin® Version 4.1.10 (Deutsch)
Copyright ©2012 Adduco Digital e.K. und vBulletin Solutions, Inc. Alle Rechte vorbehalten.
Search Engine Optimization by vBSEO 3.6.0
Powered by vBCMS® 3.0.9 ©2002 - 2012 vbdesigns.de Powered by Swissforums AG