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  1. #1
    Zelmira ist offline Mitglied
    Registriert seit
    29.10.2009
    Ort
    Basel
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    3

    Standard Frage re Heizung und Rauschen

    Hallo zusammen

    Gerne gelange ich mit einer Heizungs-Frage an euch. Wir sind im Januar diesen Jahres in unser Reiheneinfamilienhaus (Jahrgang 1935, Gasheizung) eingezogen. Von Anfang an hat uns das Rauschen in den Heizungskörpern und den Leitungen gestört. Der Heizungsfachmann hat uns dann die Wärmepumpe von der Stufe 2 auf 1 gestellt, was schon viel Besserung brachte. Aber auch jetzt hört man (vor allem in der Nacht und nach dem Lüften) ein Rauschen in den Leitungen. Der Fachmann meinte, jetzt könne nur noch ein Überströmventil helfen (wenn überhaupt, das wisse man bei Heizungen halt nie).

    Wir sind nun unsicher, ob sich diese Investition lohnt (dieses Ventil kostet anscheinend mehr als CHF 2'000). Wir haben folgende Beobachtung gemacht: Wenn wir alle Thermostaten im Haus voll aufdrehen, rauscht die Heizung überhaupt nicht mehr. Dies bedeutet doch, dass wir bei halb-geschlossenem Thermostat zuviel Wasserdruck auf den Leitungen haben und ein solches Ventil helfen würde. Mit einem Überströmventil hätten wir dann normal den gleichen Zustand, den wir jetzt bei voll aufgedrehten Thermostaten haben, oder nicht? Stimmen meine laienhaften Überlegungen?

    Danke vielmals für euer Feedback, Zelmira

  2. #2
    Avatar von griff
    griff ist offline Mitglied
    Registriert seit
    23.08.2008
    Ort
    Thurgau
    Beiträge
    690

    Standard

    Hallo Zelmira

    Leider kann ich dir deine Frage nicht beantworten

    Also ich bin aufgrund der Aussagen unseres Heizigers immer davon ausgegangen, dass das Rauschen in den Heizkörpern von Luft im Heizkreis her stammt!!??!!

    Ich komme langsam zur Überzeugung, dass viele Heiziger sehr viel erzählen.... Wie beim Arzt: Zweite Meinung einholen.

    Ausserdem: Wasserdruck prüfen, allenfalls Luft (falls vorhanden) aus den Radiatoren rauslassen.

    Grüsse Griff

    21.12.2011: Dach gedeckt, Unterlagsboden eingebracht
    24.10.2011: EG Decke fertig, Beginn Zimmermannarbeiten
    23.09.2011: UG fertig, Boden EG gegossen.
    17.07.2011: Garagengeschoss fertig
    25.05.2011: Spatenstich
    10.12.2010: Baubewilligung erhalten!!!
    29.10.2010: Baueingabe 2. Projekt
    05.05.2010: 1. Projekt nach Rekurs abgebrochen, neuen Architekten engagiert
    19.01.2009: Bauland gekauft

  3. #3
    Zelmira ist offline Mitglied
    Registriert seit
    29.10.2009
    Ort
    Basel
    Beiträge
    3

    Standard

    Hallo griff

    Besten Dank für deine Antwort. Von der Luft im Heizkreis sollte das Rauschen meiner Meinung nach nicht stammen, denn entlüftet haben wir schon. Ist, so finde ich, auch ein ganz anderes Geräusch.

    Sonst noch jemand eine Idee?

    Gruss, Zelmira

  4. #4
    turbo Gast

    Standard

    Zitat Zitat von Zelmira Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen

    Mit einem Überströmventil hätten wir dann normal den gleichen Zustand, den wir jetzt bei voll aufgedrehten Thermostaten haben, oder nicht? Stimmen meine laienhaften Überlegungen?

    Danke vielmals für euer Feedback, Zelmira

    Stimmt.
    Das Überströmventil wird zwischen Vor und Rücklauf eingebaut.
    Die Wirkung ist in etwa dieselbe wie bei voll geöffneten Radiatoren.
    Der Wiederstand im System wird reduziert.

    Auch die Drehzahlreduzierung der Umwälzpumpe welche der Heizungsmonteur durch umschalten oder umverdrahten von Stufe 2 auf 1 vornahm, hat den selben Hintergrund. Reduzieren von Körperschall und Reduktion des Wiederstands im System.

    Mit Luft in den Heizungsleitungen dürfte das nichts zu tun haben.
    Teile dem Heizungsmonteur doch deine Beobachtung mit. Vielleicht kommt er so auf eine günstigere "Bastellösung" welche den selben Effekt mit kleinen Kosten erreicht.

    Turbo

  5. #5
    Walter ist offline Mitglied
    Registriert seit
    13.12.2008
    Ort
    Ostschweiz
    Beiträge
    588

    Standard

    Statt Fr. 2000.- für ein Überströmventil auszugeben, würde ich eine drehzahlregulierende Pumpe einbauen. Die bringt automatisch soviel Volumenstrom wie Ihr benötigt. Wo bei nicht das Überströmventil so teuer ist sondern der Einbau.
    Frage doch mal deinen Heizungsmenschen was er dazu meint.

    Wenn Ihr alte Heizungsventile habt, würde sich ein Ersatz durch moderne Ventile mit Thermostatgriff lohnen.

    Gruss Walter

  6. #6
    Bangolo ist offline Mitglied
    Registriert seit
    04.08.2009
    Ort
    Deutschland
    Beiträge
    17

    Standard

    Hallo

    vermutlich wurde der Altbau in den letzten Jahren mit einer Wärmedämmung versehen oder zumindest wurden die Fenster ausgetauscht, dadruch passen die Heizkörper nicht mehr zum aktuellen Wärmebedarf.

    Folge ist die Thermostatventile schließen und fangen an zu rauschen oder zu zischen, da die Raumtemperatur erreicht ist.

    Wenn man jetzt also die Heizkörper nicht austauschen will gibt es zwei Möglichkeiten den Fehler zu beheben, wobei auch ein Kombination geht.

    Entweder reduziert man grundsätzlich die Wassermenge die durch den Heizkörper fliesst, das wurde ja schon gemacht über die Leistungsreduzierung der Heizungsumwälzpumpe (Wärmepumpe???) Das hat ja schon etwas gebracht, ob sich eine weitere Reduzierung lohnt kann man einfach ausprobieren. Man dreht ein Ventil im Pumpenstrom fast zu, dadurch erhöht sich der Druckverlust im Rohrnetz und die Pumpenleistung (Volumenstrom) geht runter. Dann sollte eigentlich auch das Rauschen aufhören. Einen ähnlichen Effekt kann man erreichen wenn man die Fußventile an den Heizkörpern auslitert, also etwas zudreht. Nur dazu muss man wissen welcher Volumenstrom akutell gebraucht wird.

    Dann gibt es aber noch eine weitere Möglichkeit, wobei beide eben auch kombiniert werden können. Man senkt die Heizkurve ab. Eine geringere Vorlauftemperatur heißt auch eine geringere Heizkörperleistung, das Thermostatventil macht also nicht mehr so schnell zu. Wenn man den Wärmebedarf aber nicht kennt, kann man nur probieren

    Der Fachmann meinte, jetzt könne nur noch ein Überströmventil helfen (wenn überhaupt, das wisse man bei Heizungen halt nie).
    Ein Überstromventil hilft zwar, zeigt aber nur das die Heizung schlecht hydraulisch abgeglichen ist. Hobbyhandwerker empfehlen sowas aber kein Fachleute. Das Überstromventil hat einen völlig anderen Sinn. Vor allem nudelt die Heizung immer im eigenen Saft, die Pumpe läuft also ununterbrochen durch und frist Strom

  7. #7
    Avatar von habana
    habana ist offline Mitglied
    Registriert seit
    04.05.2007
    Ort
    Bodensee
    Beiträge
    130

    Standard

    Bei manchen Umwälzpumpen hat es einen kleinen Drehregler, an dem man die Stufe einstellen kann (meistens 1-3), meistens nützt es schon die Stufe runterzustellen

    http://www.bosy-online.de/Umwaelzpumpe.jpg

    Ansonsten würde ich auch zum Einbau einer drehzahlregulierten Pumpe tendieren,
    spart Strom und ist von den Kosten her etwa gleich wie Deine Offerte fürs Ueberströmventil

 

 
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