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75-99m² : 12,50%

100-124² : 12,50%

125-149²: 12,50%
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Ergebnis 1 bis 4 von 4
  1. #1
    BAST ist offline Donator
    Registriert seit
    29.08.2009
    Ort
    Solothurn
    Beiträge
    15

    Böse Tropfende Brettstapeldecke,falscher Unterlagsboden

    Hallo,

    Diese Woche war für uns sehr nervig auf dem Bau und als Zückerchen nun das!
    Wir haben ein Minergie Massivholzhaus mit Brettstapeldecke. Im Obergeschoss kam heute der Leichtbeton rein 14cm. Darauf sollte der weitere Boden inkl. Bodenheizung aufgebaut werden.

    Auf die Brettstapeldecke kam zuerst eine diffusionsoffene Folie. Laut Architekt hätte ein erdfeuchter Beton eingefüllt werden sollen.

    Der Beton, der offeriert wurde und nun eingefüllt wurde, ist aber viel nasser und zieht Wasser. Dem Architekten ist es heute aufgefallen, als bereits 1/3 verarbeitet worden ist. Er hat den Vorgang aber leider nicht gestoppt.

    Als ich heute Nachmittag auf der Baustelle war tropfte es an mehreren Stellen über die 90 m2 im EG auf den Boden, wo sich bereits das Wasser sammelt.

    Laut Holzbauer kann man diese Flecken aus der Decke nicht entfernen,
    Er kommt sich am Montag ein Bild von der Sache machen. Er meinte, dass ev. die weisse Lasur, nicht reichen wird und die Decke deckend gestrichen werden müsste oder das die Decke neu gemacht wird (Zimmerhöhe nimmt ab, wie wird's befestigt?...)

    Es kann sein, dass bis morgen noch an anderen Stellen Wasser kommt.

    Ich hab jetzt eine Bauheizung und Entfeuchter organisiert. Morgen wird's geliefert. Nicht einmal um das hat sich der Architekt gekümmert.

    Neben dem optischen Mangel kommt noch der Strukturschaden.
    Müssen wir die Bauversicherung avisieren?Gibt es unabhängige Gutachter?

    Das Vertrauensverhältnis zum Architekten ist momentan nicht mehr gut. Was gibt es für Lösungen? Externer Bauberater, Neuer Bauführer,...???

    Danke für die Lösungen! Bin gerade etwas aufgewühlt

  2. #2
    Bauprofi ist offline Mitglied
    Registriert seit
    24.06.2009
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    610

    Standard

    Hallo Bast

    Hier hat Dein Architekt wirklich sehr gut gehandelt. (ich meine natürlich das er wohl überhaupt nichts getan hat)
    Wie war denn der Leichtbeton ausgeschrieben und angeboten?
    Hat er es da schon verpennt?
    Wie ist Dein genaues Vertragsverhältnis?
    Du solltest mit dem Holzbauer sofort sprechen und dieser muss sofort eine Abmahnung an den Architekt per eingeschriebenen Brief.
    Ebenfalls solltest Du den Architekten per eingeschriebenen Brief zur Stellungnahme auffordern und Ihm die Kosten für die von Dir organisierten Geräte androhen.
    Wichtig ist da aber wie ausgeschrieben und offeriert war.
    Wenn Erdfeucht ausgeschrieben und offeriert war, dann ist sofort der ausführende Unternehmer per eingeschriebenen Brief Abzumahnen.
    Deine Bauversicherung hat damit zuerst einmal noch nichts zu tun. Gutachter wirst Du zum jetzigen Zeitpunkt noch keinen Brauchen.
    Externer Bauberater kann ich durch das fehlende Vertrauen in den Architekten und dessen Bauleiterfähigkeiten nur gut sein.
    Und Kopf hoch, dass ist zwar alles recht schlimm aber es lässt sich sicher in den Griff bekommen.

    Gruss Bauprofi

  3. #3
    BAST ist offline Donator
    Registriert seit
    29.08.2009
    Ort
    Solothurn
    Beiträge
    15

    Standard

    Hallo,

    Mit komischem Gefühl im Bauch sind wir heute morgen auf die Baustelle. Was wird uns wohl erwarten?
    Die Flecken sind nicht mehr geworden als gestern. In dieser Hinsicht sind wir mit einem blauem Auge davongekommen. Leider gibt's noch andere Probleme.
    Heute morgen ist eine Firma gekommen, die schweizweit tätig ist bei Wasserschäden, Schimmelproblemen,etc.

    Sie haben Messungen gemacht an den Wänden im EG. Von unten und von oben ist das Holz resp. die Gipskartonplatten der Innenwände bis 15cm feucht (80-90%).

    Damit wir später keinen Schimmel haben sollte momentan das Haus innen entfeuchtet werden ca 2-3 Wochen. Falls die Messungen danach O.K sind, kann der Innenausbau weitergeführt werden. D.h. wahrsch. erst im Januar da noch die Festtage kommen. Somit ist ein Einzug Ende März aussichtslos. Geplant war bis Weihnachten die Unterlagsböden fertig zu haben.
    Aber Hauptsache keinen Schimmel. Aber somit entstehen Mehrkosten: Alle Geräte, Baustrom, Wohnungsmiete,.....Wie müssen wir vorgehen, damit wir diese nicht tragen müssen? Der Architekt hat ja den falschen Beton einbauen lassen?

    Der Architekt hat zudem gestern allen Firmen einen Plan geschickt, und laut diesem wird am Freitag weitergearbeitet! Er ignoriert also noch die Facts und dann hätten wir später wirklich riesige Probleme...Unverständlich sowas!

    Wir würden uns einen guten externen Bauberater wünschen. Ist jemand hier im Forum der das macht oder uns jemanden empfehlen könnte?

    Ganz herzlichen Dank! Ich finde dieses Forum wirklich wunderbar.

  4. #4
    Bauprofi ist offline Mitglied
    Registriert seit
    24.06.2009
    Ort
    Schweiz
    Beiträge
    610

    Standard

    Hallo BAST

    Jetzt nach deinem Beschrieb ist sehr schnelles um eindeutiges Handeln von Dir dringend notwendig.
    Wenn es so ist, wie Du geschrieben hast und die Gipskartonplatten nass sind, dann wird auch die Dämmung Nass sein. Die bekommst Du dann nicht so einfach wieder trocken.
    Sofort per Einschreiben alle Punkte die jetzt abgelaufen sind per einschreiben zu deinem Architekten.

    Gruss Bauprofi

 

 

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