noch im Frühjahr 2008 hat die UBS 12,1 Milliarden (12'100 Millionen) Franken an Boni ausbezahlt...... ich denke, die meisten wenn nicht sogar alle "Investmentbanker" der UBS brauchen sich ihren Lebtag keine Sorgen mehr um ihr Geld zu machen, und schon gar nicht, wo man günstige Hypothekarzinsen erhält![]()
my home is my castle
Hallo sup
Denkst du dass diese Boni in unsere Wirtschaft reinvestiert werden.
Landen diese nicht auf Offshorekonten ?
Gewinnoptimierung und "Schaumhäubchen abschöpfen" hat noch nie die Arbeitplätze gesichert.
Andy
Hat sie nicht, das Geld wurde organisiert indem u.A. eigene Aktien aus dem eigenen Bestand platziert wurden.
Wie ich schon schrieb resultiert der Verlust aus der Neubewertung der Papierbestände nachdem die Börse den Panik-Taucher machte.
PRESSEMITTEILUNG 16. Oktober 2008: Credit Suisse stärkt Kapitalbasis zusätzlich
Geändert von raycecile (23.10.2008 um 06:55 Uhr)
Schon richtig, aber niemand schreibt, dass sich die CS auch Geld beschaffte, wenn auch Eigenkapitalaufstockung. Mag sein, dass es keinen Zusammenhang hat mit der Finanzkrise zu tun hat.
Die CS ist sicherlich besser positioniert als die UBS, das will ich gar nicht bestreiten. Was mir sauer aufstösst sind die diese Schreimeldungen. Ich könnte ja auch auf die Titelseite schreiben:
CS verbucht einen Reinverlust von 1.3Milliarden Franken!
Ist auch nicht seriös. Das würde auch viele ins Denken geraten. Wie auch immer hier der Zusammenhang mit der CS:
Quelle: NZZ 16.10.08
Die Credit Suisse Group stärkt ihr Eigenkapital mit insgesamt rund zehn Milliarden Franken. Der grösste Teil des neuen Kapitals stammt von einem Staatsfonds aus Katar. Für das dritte Quartal erwartet die CS einen Reinverlust von 1,3 Milliarden Franken. Dies sei allerdings nicht der Grund für die Kapitalaufstockung, hält die Bank fest.
chs. Im Gegensatz zur Konkurrentin UBS verstärkt die Credit Suisse ihre Kapitalbasis ohne Hilfe des Bundes. Sie habe sich mit der Eidgenössischen Bankenkommission (EBK) über neue Bestimmungen zu den Kapitalanforderungen und zur Verschuldungsgrenze geeinigt, schreibt die Grossbank in einer Mitteilung.
Mit der Kapitalerhöhung steige die Kernkapitalquote auf 13,7% (pro forma am Ende des dritten Quartals). Das bedeutet, dass fast 14% der risikogewichteten Aktiven der Bank durch deren Kernkapital gedeckt sind.
Liquidität der CS nicht kritisch
Liquidität der CS nicht kritisch
chs. Im Gegensatz zur UBS hat die Credit Suisse weniger Probleme, Geld für das laufende Geschäft aufzutreiben. Die Liquidität der CS ist laut dem Präsidenten der Bankenkommission Eugen Haltiner nicht in einen kritischen Bereich gesunken. Die CS habe weniger Abflüsse von Kundengeldern hinnehmen müssen, sagte Haltiner.
Wenn der Liquiditätspuffer eine gewisse Grösse unterschreite, könne es für eine Bank gefährlich werden. In den letzten Tagen seien die Refinanzierungsmärkte praktisch zum Erliegen gekommen.
Damit sei die CS weltweit eine der am besten kapitalisierten Grossbanken, sagte Mediensprecher Marc Dosch zu NZZ Online. Das Institut erfülle bereits frühzeitig die von der Bankenkommission für das Jahr 2013 festgelegten Zielgrössen für die Eigenmittel.
Investoren aus Katar steigen ein
Der grösste Anteil des neuen Kapitals kommt von der Qatar Holding LLC, einer hundertprozentigen Tochter der Qatar Investment Authority. Die Kapitalerhöhung ist laut CS bereits ?vollständig placiert?. Bei den Investoren handle es sich durchgehend um bestehende und langjährige CS-Aktionäre, präzisierte Konzernchef Brady Dougan an einer Telefonkonferenz.
Verlust für das dritte Quartal
Verlust für das dritte Quartal
chs. Im dritten Quartal ist die Credit Suisse tiefer in die roten Zahlen gerutscht als erwartet. Die Grossbank verbuchte einen Reinverlust von 1,3 Mrd. Franken, wie es in der Mitteilung heisst. Im Investmentbanking ergab sich ein Vorsteuerverlust von 3,2 Mrd. Franken. Wegen der Finanzkrise musste die Bank erneut 2,4 Mrd. Fr. abschreiben. Sie konnte ihre Risikopositionen im dritten Quartal aber weiter reduzieren.
Im Investment Banking erwartet die CS einen Vorsteuerverlust von 3,2 Mrd. Franken. Dagegen entwickle sich das Private Banking erfreulich. Hier ist ein Vorsteuergewinn von rund 800 Mio. Fr. zu erwarten. Die CS erhielt im dritten Quartal 13 Mrd. Fr. an Neugeldern.
Speziell das Privatkundengeschäft laufe sehr gut, hält die CS fest. Das neu beschaffte Kapital diene auch dazu, das wachsende Geschäft zu unterlegen.
Die Erhöhung sei nicht als Notfallmassnahme zu sehen. Die Bank habe vielmehr eine günstige Gelegenheit genutzt, um die Anforderungen der Aufsichtsbehörden bereits frühzeitig zu erfüllen. Damit wolle sie die am Markt bestehenden Unsicherheiten über den künftigen Kapitalbedarf der Bank vermindern, erklärte Dougan weiter.
Drei Massnahmen stärken Kapitalbasis
Die CS beschafft sich das neue Kapital konkret mit drei Massnahmen: Erstens durch einen Verkauf von rund 93 Mio. Aktien aus dem Eigenbestand, was ihr rund 3,2 Mrd. an Eigenkapital einbringt. Zweitens durch eine Emission von Zwangswandelanleihen mit einem Gesamterlös von rund 1,7 Milliarden. Und drittens durch eine Emission von Kernkapital (Tier 1) mit einem Nettoerlös von rund 5,5 Mrd. Franken.
Die aus dem Eigenbestand verkauften sowie die über die Zwangswandelanleihen emittierten Aktien machen rund 12% der ausstehenden Namenaktien aus. Der grösste Teil der Kapitalerhöhung verwässere die Anteile der bestehenden Aktionäre nicht, betonte Dougan.
En Gruäss
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Wie auch immer: Diese Millionenboni gehören verboten! Dahinter steckt keine effektiv erbrachte individuelle Leistung - wer etwas anderes behaupet, profitiert entweder selbst davon oder verschliesst die Augen vor den Tatsachen.
Keiner kann Millionen "verdienen" - bekommen aber offenbar schon. Die Blase ist am Zerplatzen, die "Luft" geht raus - komisch nur, dass bei negativen Ergebnissen in Höhe von mehreren Milliarden keiner dieser sog. "Manager" daran denkt, nun zumindest Teile von den erhaltenen mehrfachen Millionen auch wieder abzutreten: KEIN Risiko, immer Boni - wirklich genial!
Ins gleiche Kapitel gehört für mich der Lohn des SBB CEO: Die Bahn bekommt dauernd Bundesgelder und der Chef garniert über 1.2 Mio.: Sorry, das ist ein Skandal! Und wieso der neue Chef massiv mehr als der bisherige verdient, kann auch keiner schlüssig erklären: Gute Leute arbeiten auch für weniger - wenn es denn wirklich um die Arbeit und den interessanten Job (und nicht um das Absahnen) geht.
War jetzt zwar Off-Topic, musse ich aber mal loswerden.
Von der UBS wollte ich auch keine Hypothek: Die Arroganz in der Kundenberatung ist ja wohl kaum mehr zu überbieten.
Martin
Wir wohnen seit dem 22.9.2007